Viel Betrieb auf der Bahnhofsbrücke

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Jana, Finja und Hannah haben sich bereits an den neuen Weg zur Schule gewöhnt und freuen sich: „Jetzt ist es nicht mehr so steil.“

Meinerzhagen - Gute Nachrichten aus dem Rathaus in Sachen Bahnhofsbrücke: „Die Firma Rohlfing hat bei den unterschiedlichen Antrittshöhen nachgearbeitet, wir haben nachgemessen und die Bahn informiert“, berichtet Jürgen Tischbiereck. Alle Stufenantritte seien nun gleich hoch. Lediglich an einer Seite sei das Gefälle etwas höher als geplant.

Gibt die Bahn nach dem in Kürze geplanten Treffen vor Ort ihr Okay, könnte endlich auch der Mittelbahnsteig genutzt werden.

Die Treppe zum Mittelbahnsteig ist derzeit noch gesperrt, auf der Brücke selbst herrscht dafür seit gut zwei Wochen zu den „Stoßzeiten“ kurz vor Schulbeginn Hochbetrieb.

Die Schulbusse steuern seitdem nicht mehr die Christoph-Friedrich-Baehrens-Straße an, sondern halten am ZOB. „Ich bin positiv überrascht, dass die Brücke so gut angenommen wird“, so der Leiter des Fachbereichs Technischer Service.

Im Schulbereich herrsche dennoch morgens und mittags reger Verkehrsbetrieb. „Der Schüler-Bring-Verkehr ist immer noch groß.“ Die vielen Autos von Eltern, die ihre Kinder bis zur Schule bringen, würden aber den Ampelbetrieb an der Weststraße behindern. Viel einfacher wäre es, so Tischbiereck, wenn Eltern den Park and Ride-Parkplatz Im Tempel nutzen würden: „Hier können Schüler sicher aus den Autos rausgelassen werden und die Schule schnell über ein Teilstück der Brücke und die Fußgängerampel erreichen.“ Der Verkehr vor der Schule sei immerhin auch ein Sicherheitsrisiko. Im Rathaus setzt man aber darauf, dass sich die Hol-Bring-Situation einspielen wird: „Das muss noch ankommen.“

Befürchtungen, dass es im Winter im Ampelbereich zu Verkehrsstörungen kommen könnte, sind auch im Rathaus bekannt. Um vorzubeugen, gebe es die Anweisung, dass der Winterdienst hier höchste Priorität habe. „Wir werden das genau beobachten“, verspricht Tischbiereck.

Unterschiedlich fällt die Meinung zur neuen Bahnhofsbrücke bei den Schülern aus. Svenja, Saskia und Lito besuchen die Oberstufe des EGM, ihre Begeisterung für die neue Brücke hält sich in Grenzen. Seitdem die Busse am ZOB halten, sei es für sie morgens hektischer geworden. „Wir kommen dadurch regelmäßig zu spät zum Unterricht.“ Besonders in der Klausurenphase sei das natürlich „nicht so toll“. Finja (14), Jana (14) und Hannah (14) haben sich dagegen an die neue Strecke bereits gewöhnt. Der Weg hinauf zum Gymnasium sei für sie nun nicht mehr so steil, sind die drei Schülerinnen sich einig.

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