Neue Fenster für die alte Nordschule

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So präsentiert sich die alte Nordschule heute. Abgebildet ist der Eingang zur Musikschule

Meinerzhagen - Sie sind aus Holz, in die Jahre gekommen und ihre Aufarbeitung wäre unwirtschaftlich. Gemeint sind die zahlreichen Fenster in der ehemaligen Nordschule.

Ursprünglich war vorgesehen, in diesem Jahr die maroden Elemente komplett auszutauschen, beziehungsweise die Arbeiten im Zusammenhang zeitnah zu erledigen. Eingesetzt im Etat 2018 sind hierfür 132 000 Euro.

Da die Fenster auf der Nordseite des Gebäudes, in dem seit Langem das Jugendzentrum und die Musikschule untergebracht sind, einen weniger dringenden Sanierungsbedarf haben, will man nun anders vorgehen. Wie, darüber informierte der Leiter des Gebäudemanagements Frank Markus am vergangenen Mittwoch den Bau- und Vergabeausschuss. „Zunächst sollen die Fenster auf der Südseite und an den Ost- und Westseiten ausgetauscht werden.“ 

Als Ergänzung zu dieser Information erläuterte Markus, dass dafür natürlich nicht der volle Etatansatz benötigt werde. Nach den ersten überschlägigen Berechnungen der Verwaltung, dürfte die obere Linie des Auftragslimits rund 100 000 Euro betragen. Nicht nur bei der Materialwahl, hier empfehlen die Fachleute wegen des Unterhaltungsaufwandes Kunststoff statt Holz, hat die Verwaltung konkrete Vorstellungen. Um diese deutlich zu machen, hatte man in der Sitzung ein altes Bild der Südansicht des Gebäudes auf die Leinwand projiziert. Darauf war schnell zu erkennen, dass früher Fenster mit Unterteilungen durch Quer- und Längssprossen und ähnlich ausgeprägte Oberlichter vorhanden waren.

Der Ist-Zustand ist mit seinen in der Regel zweiflügeligen Elementen ohne jede Unterteilung epochal weit davon entfernt. Dass die angedachten „Ersatzfenster“ mit einer Sprossenaufteilung eine optische Verbesserung des Gebäudes darstellen würden, war für den Ausschuss ohne Zweifel.

Nach einigen Nachfragen der Ausschussmitglieder, welche sich im Wesentlichen mit einem eventuellen Reinigungsmehraufwand durch die Sprossen und die Oberlichter befassten, stimmte man der Maßnahme grundsätzlich zu. Dementsprechend kann nun die Vorbereitung der Ausschreibung erfolgen.

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