Fußgängerbrücken über die Volme

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Wenig Mühe hatte der Mobilkran mit dem Aufsetzen der neuen Brücke über die Volme. Nach gut einer Stunde Arbeitszeit war alles erledigt.

Meinerzhagen - „Über sieben Brücken kannst Du geh’n“. Diese leicht abgewandelte Textzeile eines alten Liedes der Gruppe Karat trifft in Kürze für den erweiterten Bereich um die Stadthalle zu.

So viele Übergänge über die Volme wird es letztendlich auf einem schmalen Streifen von rund 800 Metern Länge und etwa 300 Metern Breite geben.

Nachdem am Donnerstag in der Verlängerung des Fußweges von der Lindenstraße Richtung Stadthalle die neue Brücke aufgesetzt wurde, fehlt nur noch eine. Diese wird am Bücking im Zuge des geplanten Volmetalradweges Anfang Mai errichtet. In gleicher Bauart, eine Stahlkonstruktion mit Holzbeplankung, wird sie dort die Überquerung der Volme ermöglichen. Zu Beginn dieser Woche schafften die Bauarbeiter der Firma Spies aus Drolshagen die Voraussetzungen für den Aufbau der Brückenlager.

Gut 20 000 Euro kostet jede der Fußgängerbrücken. Hinzu kommen die Kosten für den erforderlichen Tief- und Wegebau und weitere Nebenkosten.

Zwei weitere neue Brücken sind in direkter Nähe des neuen Kreisels beziehungsweise an der Zufahrt zum Parkplatz an der Stadthalle entstanden. Hier wurden sogenannte Hamco-Profile mit einer Betonabdeckung versehen. „Zwar sind diese Bauwerke für den Laien nicht direkt als Brücken zu erkennen, bautechnisch zählen sie aber dazu“, erläutert Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck auf Anfrage der MZ.

Ebenso nicht auf Anhieb erkennbar sind die verdeckten Brücken im Bereich zum Hit-Markt und an der Kreuzung Volmestraße/B 54. Einzig die Birkeshöhbrücke wird auch offensichtlich diesem Anspruch gerecht.

„Dass wir diese neuen Bauwerke erhalten haben, liegt natürlich an der Regionale 2013“, erwähnt Jürgen Tischbiereck. „Denn durch sie wird ja bekanntlich nicht nur die Umgestaltung des Stadthallenumfeldes, sondern auch der Volmetalradweg gefördert.“

Bei der Umgestaltung des Stadthallenumfeldes, sie hat mit den ersten Arbeiten Anfang 2016 begonnen, zeichnet sich jetzt ein Ende ab. Deutlich erkennbar sind mittlerweile die Wegeführungen, hier besonders des Rad- und Gehweges an der freigelegten Volme. Letzte Arbeiten an der Fahrbahn und ebenfalls an dem dortigen Fußweg stehen noch an der „abgebundenen“ Lindenstraße an. Vor Christi Himmelfahrt soll hier alles erledigt sein. Und auch der Parkplatz an der Stadthalle soll bis dahin wieder zur Verfügung stehen. Wie von der Verwaltung bereits im Fachausschuss bekanntgegeben, wird es hier durch die Asphaltierung der Fläche zukünftig eine deutliche Verbesserung für die Nutzer geben. Was bereits bei der traditionellen Pfingstkirmes „spürbar“ sein dürfte, wenn dann der bisherige Matschplatz der Vergangenheit angehört.

Für die geplanten Maßnahmen am neuen Stadtplatz fanden die entsprechenden Ausschreibungen in den vergangenen Wochen statt. Über die Ergebnisse werden die Kommunalpolitiker in Kürze beraten und die notwendigen Aufträge gegebenenfalls erteilen. Wer sich aus einer „abgehobenen“ Perspektive einen Überblick über den Stand der Dinge verschaffen möchte, findet hierzu an der oberen Volmestraße und von der Birkeshöhbrücke aus gute Gelegenheiten.

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