"Obst auf Rädern" in Gräfingsholz

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Die Äpfel werden sortiert, gewaschen, zerkleinert und in die Presse gegeben.

Meinerzhagen - Die eigenen Äpfel aus dem heimischen Garten zu Saft zu verwerten, davon machen jedes Jahr viele Familien Gebrauch. Am Samstag konnten die geernteten Äpfel auf dem Hof Joest in Gräfingsholz von der mobilen Station „Obst auf Rädern“ verarbeitet werden.

Auf dem Hof der Familie Joest war das Naturschutzzentrum Märkischer Kreis mit der Firma Sauerland Obst zu Gast. Unzählige Säcke mit frischen Äpfeln stapelten sich auf dem Gelände und warteten darauf, verwertet zu werden. Die gesamte Zeit über kamen Männer und Frauen auf den Hof, um ihre gesammelten Äpfel abzugeben. Bei einer Menge ab 50 Kilogramm erhielten sie dafür eine entsprechende Menge frisch gepressten Apfelsaft in handlichen Fünf-Liter-Behältern.

Vom Apfel zum Apfelsaft war es dabei ein klar strukturierter Prozess: Lisa Vollmert vom Naturschutzzentrum MK wog die Äpfel und trug die entsprechende Menge in eine Liste ein, ehe die Früchte auf eine Rutsche gehoben wurden. Die Sortierung übernahm dann Wilhelm Schieferdecker, der sie zur Waschstation weiterbeförderte. Es folgte das Zerkleinern - und aus der sogenannten Packpresse, die Jörg Schieferdecker bediente, lief der aus der Maische gewonnene frische Saft. Fertig war das Produkt aber noch nicht: Denn stark erhitzt ist er nun länger haltbar. 

Der anfallende Abfall (Trester) wird an Jäger weitergegeben, die damit zum Beispiel das Wild füttern. Aber auch Schweine und Rinder machen sich gerne über diesen „Abfall“ her. Beim Verpacken hatte Michael Breitsprecher alle Hände voll zu tun. 

Auch am 21. Oktober haben Apfelbaumbesitzer noch einmal Gelegenheit, ihre Äpfel zu Saft verarbeiten zu lassen, dann wird die mobile Obstpresse wieder auf dem Hof Joest in Gräfingsholz zu Gast sein.

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