Fünf Kommunen wollen ihre Region gemeinsam nach vorne bringen

Geld für die Entwicklung der Region

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Susanne Neumann (Foto), Friederike Schriever und Ralf Thebrath wollen die Region nach vorne bringen.

Meinerzhagen – Freizeit- und Naherholung – wer im Volmetal wohnt oder in dieser Region zu Gast ist, dem bieten sich viele Möglichkeiten. Meinerzhagen und Umgebung punktet zum Beispiel mit einer reizvollen Natur, Talsperren, Beherbergungsbetrieben und Einkehrmöglichkeiten.

Doch es gibt immer etwas zu optimieren. Die Region nach vorne bringen möchten die Kommunen Meinerzhagen, Kierspe, Halver, Schalksmühle und Herscheid auch in dieser Beziehung – und zwar gemeinsam. Dafür wollen sie auch Geld in die Hand nehmen. Es geht um die „nachhaltige Einrichtung eines Managements zur Regionalentwicklung ,oben an der Volme’, einschließlich Freizeit- und Naherholung“. 

Hinter dieser ein wenig sperrigen Formulierung verbirgt sich vor allen Dingen die Arbeit von drei Experten: Die Regionalmanagerinnen Friederike Schriever und Susanne Neumann und der Freizeit- und Naherholungsbeauftragte Ralf Thebrath sollen die Region bekannter machen, attraktive Angebote zur Freizeitbeschäftigung und Erholung ausarbeiten. Neumann ist dabei mit ihrem Büro vertreten, das als externer Dienstleister unterstützend tätig ist. Das alles soll nachhaltig geschehen, auch über einen längeren Zeitraum. 

Der Rat der Stadt Meinerzhagen machte in seiner jüngsten Sitzung den Weg dafür ein Stück weit frei. Der Einrichtung eines Managements zur Regionalentwicklung, unter dem Vorbehalt der Zustimmung auch der Kommunen Herscheid, Halver und Schalksmühle, wurde zugestimmt – und zwar einstimmig. Der Kiersper Rat hatte sich bereits zur Unterstützung bereit erklärt. Jährliche Zuschüsse an den Verein „Regionalentwicklung Oben an der Volme“ sind aus Meinerzhagener und Kiersper Sicht damit wünschenswert. Ohne Refinanzierung und unter dem Vorbehalt, dass alle fünf Kommunen teilnehmen, würde sich für Meinerzhagen ab dem Jahr 2023 dadurch eine Kostenbeteiligung als Zuschuss an den Verein „Regionalentwicklung Oben an der Volme“ von jährlich rund 33 000 Euro ergeben. 

Den größten Posten bilden bei der Gesamtsumme von 164 400 Euro, die für das Management zur Regionalentwicklung anfällt, die Personalkosten für Regionalmanagerin Schriever und den Freizeit- und Naherholungsbeauftragten Thebrath. Der Rest wird laut Verwaltung für „Gemein-, Reise- und Sachkosten“ ausgegeben. Nicht enthalten ist die Summe, die für Neumanns Beratungsleistung, die über ihr Büro läuft, anfällt. 

Unter Umständen ist es sogar möglich, dass es Personalkosten-Zuschüsse gibt. „Offen und momentan nicht zu klären ist, inwieweit die Kosten über Förderkulissen refinanziert werden können, vor allem über die Regionale 2025 oder den nächsten Leader-Prozess. Es gibt Bestrebungen, künftig auch fest eingestelltes Personal in die förderfähigen Kosten einzubeziehen“, teilte die Meinerzhagener Verwaltung in der Sitzungsvorlage mit.

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