Erneut Verzögerungen auf der L709

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Die Tiefbauer zogen gestern nach den allerletzten „Feinarbeiten“ an der Bankette von der Baustelle ab.

Meinerzhagen - Die L709 zwischen Österfeld und Krummenerl entwickelt sich immer mehr zu einem Meinerzhagener "BER". Jetzt gibt es erneut Verzögerungen.

Mit dem Ende der Brutzeit der Wasseramsel an der Lister sollten Anfang/Mitte August die fälligen Nachbesserungen erfolgen – am 24. September ging es dann tatsächlich weiter.

An der Dauerbaustelle L 709 sind seitdem wieder die Arbeiter aktiv, nachdem sie im Sinne des Naturschutzes drei Monate lang ihre Arbeit ruhen lassen mussten. Der Verkehr war in dieser Zeit nur durch Ampelregelungen und mit Tempoeinschränkungen möglich. 

Rückblick: Nachdem aus dem Baubeginn 2016 nichts wurde, starteten die Arbeiten im Frühjahr 2017. In vier Monaten sollten sie – durch die Vollsperrung begünstigt – erledigt sein. Hinlänglich bekannt ist, was am Ende daraus wurde. 

Zehn Wochen statt der geplanten sechs Wochen

Im Ergebnis steht jetzt die Fertigstellung Ende November, nachdem in der nächsten Woche das Einrammen der Schutzplanken und das Aufbringen der fehlenden Markierungen erfolgen soll. 

Anstelle der rund sechs geplanten Wochen Arbeitseinsatz für die Restarbeiten an den fünf Stationen und auf einer Gesamtlänge von rund 1300 Metern sind es dann also gut zehn Wochen geworden. Neben der Tatsache, dass es bei den Arbeiten im Bereich der Versorgungsleitungen durch den Urlaub eines „ortskundigen Kenners“ zu Verzögerungen gekommen sein soll, hatte sich die Firma für den Schutzplankeneinbau zwischenzeitlich eine neue Baustelle gesucht. 

Den hier zu erledigenden Auftrag galt es zunächst zu erfüllen. Einen Startermin für den zweiten Bauabschnitt von Krummenerl bis Hunswinkel gibt es derzeit noch nicht.

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