Das Selfie nach dem Einsatz ging durch Deutschland

Nach Hunderettung an der A45: Peta ehrt Polizisten

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Abteilungsleiter Michael Kuchenbecker (rechts) und Direktionsleiter Thomas Eckern (2. von links) überbrachten die Peta-Urkunde.

Meinerzhagen - Dieses Foto ging durch ganz Deutschland: Als Meinerzhagener Polizisten Ende Juli einen Hund aus einem vollkommen überhitzten Wohnwagen an der A45 retteten, ahnten sie nicht, dass sie noch als "Helden" gefeiert würden.

Wie die Polizei im Märkischen Kreis jetzt mitteilte, hat die  Tierrechtsorganisation Peta drei Polizeibeamte der Wache in Meinerzhagen als "Helden für Tiere" ausgezeichnet. 

Das dreiköpfige Streifenteam hatte am 10. Juli in einem abgestellten, völlig überhitzten Wohnwagen am Rastplatz Drögenpütt der Sauerlandlinie A45 einen hechelnden, apathisch wirkenden Hund entdeckt. 

"Gut, dass sich die beiden Kolleginnen und der Kollege so gut mit Hunden und Wohnwagen-Fenstern auskannten", heißt es von der Polizei rückblickend. Sie öffneten eine Klappe, ohne etwas zu beschädigen, und bargen das Tier. "Der Hund wirkte spürbar erleichtert, als er im klimatisierten Streifenwagen saß." Und genau diesen Moment hielten die Beamten mit einem Selfie fest, das durch ganz Deutschland ging. 

Peta zeichnet Polizisten als "Helden für Tiere" aus

Der Inhaber konnte sein Tier abends auf der Wache abholen. Der Hundehalter bekam eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Die Tierrechtsorganisation Peta Deutschland würdigt das Engagement der "Helden für Tiere" mit einer Urkunde. Abteilungsleiter Michael Kuchenbecker und der Direktionsleiter Gefahrenabwehr/Einsatz, Thomas Eckern, brachten die Urkunde persönlich nach Meinerzhagen und überreichten sie im Beisein von Thorsten Ausborn als Vertreter des Wachleiters.

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