Zweiter Bauabschnitt

Auf der Leye: Angst vor dem Winter

Im zweiten Bauabschnitt setzen die Bauarbeiter gerade den Straßenrahmen. Auf der Trasse der Wasserleitung passiert noch nichts. Hier muss erst die Freigabe erfolgen.

Meinerzhagen - Die Zielsetzung ist eindeutig: Der zweite Bauabschnitt Auf der Leye soll keine Winterbaustelle werden. Wenn es auf einer Baustelle einmal hakt, dann auch meist richtig.

Diese Erkenntnis gilt zweifelsfrei für die Bauarbeiten Auf der Leye und in der Elberscheidtstraße. Im Juli 2017 startete die Maßnahme, bei der 1,47 Millionen Euro in die Erneuerung des Kanals und die Sanierung der Fahrbahn investiert wurden.

Noch gut einen Monat später deutete nichts darauf hin, dass die elfmonatige Bauzeit nicht ausreichen würde. Das änderte sich dann allerdings gründlich. Mehrere Undichtigkeiten am neu verlegten Kanal führten dazu, dass ein Teil wieder herausgenommen werden musste.

Ebenso sorgten Mehrarbeiten an den Versorgungsleitungen und letztlich auch der Winter für erhebliche Verzögerungen. Mitte April 2018 startete man dann durch und stellte den ersten Bauabschnitt komplett fertig. Im zweiten Bauabschnitt in Fahrtrichtung Elberscheidtstraße sollte es danach zügig weiter gehen.

Wer sich allerdings im Moment vor Ort umsieht, könnte sich sehr schnell die Frage stellen: Schaffen die Arbeiter das Pensum noch bis zum Einsetzen der Winterperiode? Im vergangenen Jahr gab es bereits gegen Ende November die ersten Schneefälle.

„Wir setzen alles daran, dass es dort nicht zum zweiten Mal eine Winterbaustelle geben wird“, erläutert Torsten Hasek vom Fachbereich Bauen und Wohnen auf Anfrage der MZ. Derzeit sei man auf der Baustelle damit beschäftigt, den Straßenrahmen zu setzen und weitere Arbeiten zu erledigen, die sich nicht im Bereich der Trasse der neuen Wasserleitung befinden. Um hier weiterarbeiten zu können, muss es erst noch „grünes Licht“ in Sachen Hygiene geben.

Über den detaillierten Ablauf der weiteren Arbeiten will man sich in der übernächsten Woche mit der ausführenden Firma und dem von der Stadt beauftragten Ingenieurbüro verständigen. Das Ziel ist dabei klar umrissen: Die grundsätzlichen Arbeiten müssen vor dem Wintereinbruch erledigt worden sein.

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