Neuer Standort für neue Awo-Kita im Blick

+
Stillstand: An der Butmicke sollte eigentlich eine Kita für 70 Kinder entstehen. Doch der Bau wurde unterbrochen, die Awo hat sich als Mieterin bereits zurückgezogen.

Meinerzhagen - Nach der Dauerbaustelle an der Butmicke scheint eine Lösung in Sicht: Die Arbeiterwohlfahrt ist auf der Suche nach einem neuen Kita-Standort ein großes Stück weiter gekommen.

Mit Hochdruck sucht der Unterbezirk Hagen-Märkischer Kreis der Arbeiterwohlfahrt weiter nach einem neuen Standort für eine Kindertagesstätte in Meinerzhagen. 

Nach Verzögerungen beim Bau in der Butmicke, hatte die Awo den Mietvertrag mit der Investorin an der Schanze Ende November gekündigt. Seitdem befindet man sich mit der Meinerzhagener Baugesellschaft (MBG) als potenziellem neuen Investor in Gesprächen. Und die befinden sich offenbar auf der Zielgeraden, wie Johannes Anft, stellvertretender Geschäftsführer des Awo-Unterbezirks, gestern auf MZ-Anfrage erklärte. 

Dabei habe man sogar schon einen geeigneten Standort für das Kita-Gebäude im Blick. Da aber noch einige Fragen geklärt werden müssten, könnten noch keine Details genannt werden. „Natürlich wollen wir das schnellstmöglich hinbekommen, damit die Eltern, die ihre Kinder zum kommenden Kindergartenjahr anmelden wollen, Gewissheit haben“, sagte Anft, der betonte, dass alle Beteiligten, ob Investor, Jugendamt oder auch Bürgermeister, gut zusammenarbeiteten, um eine Lösung zu finden. 

Wie berichtet, hatte es nach dem Spatenstich zum Kita-Projekt an der Butmicke am 6. April immer wieder Verzögerungen am Bau gegeben. Eigentlich sollte die neue Kita schon im Oktober 2017 fertiggestellt worden sein. Entstehen sollte ein teils ein-, teils zweigeschossiges Gebäude, das auf 900 Quadratmetern unter anderem über Räume für drei Regelgruppen und zwei heilpädagogische Gruppen verfügt. 

70 Plätze sollten geschaffen werden, von denen 50 auf die Regel- und 20 auf die heilpädagogischen Gruppen entfallen. Die Awo wollte die Räume dabei als Träger der Kita von der Investorin anmieten, da man nach dem Kinderbildungsgesetz nicht mehr selbst als Bauherr tätig sein darf. Nach immer neuen Verzögerungen zog der Awo-Unterbezirk schließlich im November 2018 die Reißleine und machte sich auf die Suche nach einem neuen Investor.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare