Haus Nordhelle: Förderverein löst sich auf

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Erhard Pierlings und Superintendentin Martina Espelöer leiteten die Versammlung.

Valbert - Der Förderverein „Band der Freunde von Haus Nordhelle“ hatte sich zur Aufgabe gemacht, die theologische, pädagogische und kulturelle Arbeit der Evangelischen Tagungsstätte Haus Nordhelle zu unterstützten. Doch damit ist nun Schluss

In dieser Woche kamen Vorstand und Mitglieder zu einer denkwürdigen Sitzung zusammen, denn es galt, den Verein, der erst im März 2014 gegründet wurde, wieder aufzulösen.

Dass die Auflösung unabwendbar wurde, ist der Tatsache geschuldet, dass das Haus zum 1. Januar 2019 in neue Hände übergeht. Der 1. Vorsitzende Erhard Pierlings begrüßte neben den erschienenen Mitgliedern auch die stellvertretende Vorsitzende des Vereins und Superintendentin des Kirchenkreises Iserlohn Martina Espelöer.

Es herrschte eine gedrückte Stimmung, als Martina Espelöer die Abläufe schilderte, die letztlich zum Verkauf des Hauses an die neuen Eigentümer „Landhaus Nordhelle GmbH“ geführt haben. Denn die intensiven Bemühungen, Haus Nordhelle in der Trägerschaft der Kirchenkreise zu halten, hätten nicht zum gewünschten Erfolg geführt.

"Mein Herz hat für dieses Haus gebrannt"

Erhard Pierlings verwies darauf, dass sich der Vorstand in seinen letzten Sitzungen eingehend mit der absehbar gewesenen und jetzt gegebenen Situation befasst und deshalb einen Vorratsbeschluss gefasst habe, den Verein aufzulösen. „Mein Herz hat für dieses Haus gebrannt“, so Espelöer. „Wir konnten aber die Vorgaben der Synode nicht erfüllen.“ So kam es am 25. September zur Vertragsunterzeichnung.

Die Übergabe solle sich zum 1. Januar 2019 vollziehen. Mit dem neuen Eigentümer sei man aber übereingekommen, dass die Kapelle weiter unter dem Schutz der Kirchenkreise bleibt, sodass der kirchliche Charakter erhalten bleibt und das Haus auch weiterhin mit Leben erfüllt. 

Fest als Schlusspunkt

Am 18. Januar des kommenden Jahres wird es ein Fest geben. Damit wird zum einen ein Schlusspunkt gesetzt, zum anderen wird die Staffelübergabe erfolgen. Die weiteren Regularien wurden zügig abgehandelt.

Nach dem Kassenbericht, den Kassierer Karlheinz Kühn der Versammlung vorlegte, und dem Bericht der Kassenprüfung wurden Kassierer und Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Beschlossen wurde, dass das verbleibende Vereinsvermögen den beiden Kirchenkreisen Iserlohn und Lüdenscheid-Plettenberg für ihre Jugendarbeit zur Verfügung gestellt wird.

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