Musik- und Spielmannszüge begeistern in der Ebbehalle

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MEINERZHAGEN - Sonst spielen sie auf Schützen-, Stadtoder Feuerwehrfesten, doch einmal im Jahr spielen sie für sich selbst, die Musik- und Spielmannzüge der Feuerwehren im Märkischen Kreis. Begonnen hatte alles vor 31 Jahren als Übungstreffen der Spielmannszüge, heute ist es ein Kameradschaftstreffen und gleichzeitig für die Zuhörer ein beeindruckendes Blasmusikkonzert.

Rund 250 Musiker aus acht Spielmannszügen und drei Musikzügen zeigten den Zuhörern am Sonntag, was sie spielerisch leisten können. Zwei Stücke pro Musikgruppe standen auf dem Programm.

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Konzert der Musik- und Spielmannszüge der Feuerwehren im Märkischen Kreis

Da gab es kleinere Formationen mit beachtenswerten Präsentationen, größere Gruppen, mit Spielern in allen Altersklassen und der Spielmannszug Hemer brachte wohl das jüngste Mitglied, einen neunjährigen Trommler, mit.

Ähnlich abwechslungsreich wie die Züge selber, war auch die Musik. Da wurde der Petersburger Marsch von Johann Strauß gespielt, ein Abba-Medley, Eigenkompositionen von Hermann Bornfeld aus Hemer, der Marsch de Medici des Niederländers Johan Wichers und der Kiersper Spielmannszug hatte die Ambosspolka von Albert Parlow mitgebracht.

Bereits zum zweiten Mal fand das große Konzert der Musik- und Spielmannzüge der Feuerwehren des Märkischen Kreises in Valbert statt. Vor 20 Jahren waren die Musiker zum ersten Mal im Ebbedorf zu Gast und Kreisbrandmeister Rainer Blumenrath freute sich bei seiner Begrüßung, seine Kollegen erneut in Valbert zu sehen.

In Ermangelung eines eigenen Spielmannzuges eröffnete der Fanfarenzug Meinerzhagen das Konzert. Sein Repertoire ist von denen der Spielmannszüge nicht weit entfernt.

Nicht nur befreundete Spielmannszüge anzuhören, auch miteinander ins Gespräch kommen, war ein wichtiges Anliegen am Sonntag. So fanden sich viele der Musiker vor der langen Theke im hinteren Bereich der Ebbehalle, schauten sich schon mal die gerade gemachten Fotos auf dem Mobiltelefon an oder stießen mit einem Kaltgetränk an.

Fotografiert wurde am Sonntag natürlich viel. Nicht nur die Musiker selbst zückten häufig ihre Kamera, auch Bürgermeister Erhard Pierlings hielt mit einem Video Eindrücke dieses Konzertes fest.

Es war schon beeindruckend, die rund 250 Musikerinnen und Musiker miteinander spielen zu sehen und zu hören. Auch wenn die Gruppe sehr groß war, präzise und temperamentvoll präsentierte sie sich. Viel Beifall erhielten die Ausführenden zum Ende des Konzertes nach dem gemeinsamen Auftritt. Ohne zwei Zugaben durften sie die „Bühne“ nicht verlassen. Darauf war ihr Dirigent, Kreisstabführer Andreas Paschen vom Spielmannszug Menden jedoch vorbereitet und sie spielten „In die weite Welt“ von Gustav Gnauck und „Preußens Gloria“ von Gottfried Piefke. - Gertrud Goldbach

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