Gebühren 2021

Diese Gebühren muss eine Meinerzhagener Familie in 2021 zahlen

So viel Gebühren muss eine vierköpfige Familie im Durchschnitt im Jahr 2021 in Meinerzhagen zahlen.
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So viel Gebühren muss eine vierköpfige Familie im Durchschnitt im Jahr 2021 in Meinerzhagen zahlen.

Die Meinerzhagener müssen sich auf insgesamt etwas höhere Gebühren einstellen.

Meinerzhagen - Ein Vier-Personen-Haushalt zahlt nach Berechnung der Stadtkämmerei im kommenden Jahr 1037,64 Euro statt zuletzt 1006,75 Euro für Straßenreinigung, Abfall- und Ab- beziehungsweise Regenwasserbeseitigung. Doch nur einer dieser Posten wird tatsächlich teurer: die Beseitigung des Schmutzwassers.

Mussten die Bürger im Jahr 2020 noch 3,63 Euro pro Kubikmeter bezahlen, werden künftig 3,97 Euro fällig, die leichte Reduzierung der Niederschlagswassergebühr (von 89 auf 85 Cent) fängt diese Steigerung nicht auf. „Diese Erhöhung resultiert in erster Linie aus allgemeinen Kostensteigerungen wie zum Beispiel der Anhebung der Verbandsbeiträge für den Ruhr- und Aggerverband“, heißt es dazu in der Vorlage der Verwaltung. Aber auch geplante Baumaßnahmen im Kanalbereich sowie Kosten für Personal- und Maschineneinsatzstunden des Bauhofs sorgten für eine Kostensteigerung, die am Ende aber nicht direkt in voller Höhe an den Gebührenzahler weitergegeben werden soll. Möglich ist das durch den Griff in die Gebührenausgleichsrücklage, die einen Bestand von rund 493 500 Euro aufweist. 350 000 Euro sollen daraus entnommen und gebührensenkend in die Kalkulation aufgenommen werden.

Müllgebühren sinken leicht

Genauso verfährt die Verwaltung bei den Gebühren für die Abfallentsorgung. Hier sinken die Beträge zwar leicht, sodass für die 60 Liter-Tonne künftig nur noch 145,92 statt 146,40 Euro für die 80-Liter-Tonne 194,52 statt 195,20 Euro oder für die 120-Liter-Tonne 291,84 statt 292,80 Euro fällig werden. Aber das ist nur möglich, weil die Ausgleichsrücklage fast vollständig aufgebraucht wird: Von den dort vorhandenen 175 000 Euro bleiben nur noch 15 000 Euro erhalten.

Und auch der Kehr- und Winterdienst wird nur deshalb günstiger, weil die Ausgleichsrücklage von 50 000 Euro auf 12 000 Euro schmilzt.

Öffentlichen Diskussionsbedarf sahen die Fraktionen hinsichtlich dieser Entwicklung am Montag im Rat allerdings nicht. Einstimmig stimmten sie den Gebührensatzungen für das kommende Jahr zu.

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