Aus dem „Máro“ wird das „Stadthaus“

Betriebsleiter Jens Groll, Gaby Sommer, der neue Pächter Gerd Lingenberg, Jochen Sommer und Heinz-Gerd Maikranz (v.l.).

MEINERZHAGEN ▪ Für die gastronomische Versorgung in der Stadthalle Meinerzhagen ist jetzt eine Nachfolgeregelung gefunden.

Nach Monaten intensiver Beratungen, Gespräche und Verhandlungen kann der Betriebsleiter des städtischen Eigenbetriebes „Gaststättenbetriebe Stadt Meinerzhagen“, Jens Groll, ein, wie er unterstreicht, „sehr erfreuliches Ergebnis“ präsentieren: „Gerd Lingenberg, erfahrener Gastronom und Betreiber des ‚Strandhauses‘ in Müllenbach, wird auch neuer Pächter der Gastronomie in der Stadthalle“, teilt er mit.

Bereits zum 1. Juli wird der gebürtige Marienheider in Abstimmung mit den bisherigen langjährigen Pächtern, den Eheleuten Jochen und Gaby Sommer, die Bewirtschaftung der Veranstaltungen in der Stadthalle übernehmen, so dass hier ein reibungsloser Übergang gewährleistet wird.

Voraussichtlich Mitte Juli, nach einigen baulichen Veränderungen und Neugestaltungen, wird dann auch das Restaurant wieder öffnen: Aus „Máro„ wird dann das „Stadthaus“. Mit dem „Stadthaus“ baut sich der erfahrene Gastronom aus dem Oberbergischen ein zweites Standbein in der Region auf.

„Ich freue mich, in konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Betriebsausschuss in doch sehr kurzer Zeit Herrn Lingenberg für unser Objekt in Meinerzhagen gewonnen zu haben“, so Groll. Er beschreibt den neuen Pächter als „sehr dynamischen und vielseitigen Gastronom, der alles mitbringt, um sowohl die Stadthallenbewirtschaftung als auch die herkömmliche Gastronomie zu beherrschen.“

Im Gespräch mit der MZ drückte der künftige Pächter der Stadthallen-Restauration seine Freude über das neue und wie er betont auch herausfordernde Engagement in Meinerzhagen aus.

Der 50-jährige Gastronom hat klare Vorstellungen von der Neuausrichtung, wobei Bewährtes erhalten und Neues für zusätzliche Angebote und damit auch erhofftes zusätzlichen Gästeaufkommen für die Stadthallen-Restauration sorgen soll.

So soll der Eingangs- und Terrassenbereich komplett erneuert werden. Es wird damit Platz geschaffen für einen einladenen und großen gastronomischen Freiluftbereich.

Das Restaurant wird ebenfalls grundlegend umgestaltet. Der Bereich um die Theke soll künftig vom übrigen Restaurant abgetrennt werden und, wie es Lingenberg ausdrückt, „Brauhaus-Charakter“ erhalten.

Wieder aktiviert werden auch die beiden Kegelbahnen im Erdgeschoss der Stadthalle, wozu auch das vorgelagerte Bistro gehört.

Mit einem Team von sechs festangestellten Mitarbeitern (darunter zwei Köchen), das bei Bedarf durch weitere Aushilfskräfte aufgestockt werden kann und zu dem auch noch zwei Auszubildende kommen sollen, wird an sechs Tagen in der Woche ein ganztägiges Angebot im Restaurant-Bereich vorgehalten.

Konkret plant Lingenberg für den Jahreswechsel 2011/2012 auch schon eine große Silvester-Party in der Stadthalle.

Nach dem sehr gut frequentierte „Strandhaus“ in Müllenbach, das Gerd Lingenberg seit nunmehr neun Jahren erfolgreich betreibt, wird das „Stadthaus“ in Meinerzhagen das zweite Standbein für den Oberberger, der als „Grenzgänger“ natürlich auch die landsmannschaftlich unterschiedlichen Präferenzen, aber auch die durchaus verbindenden Gemeinsamkeiten kennt. So wird es im „Stadthaus“ in Meinerzhagen beispielsweise künftig neben Krombacher Pils auch Zunft Kölsch vom Fass geben.

Zur Eröffnung plant Lingenberg eine musikalisch begleitete Party. Der genaue Termin dafür hängt jetzt auch vom Fortgang der nach Auszug der bisherigen Pächter nach Pfingsten anstehenden Umbau- und Neugestaltungsarbeiten ab. Zunächst ist dafür der 15. Juli ins Auge gefasst.

Die bisherigen Pächter verabschieden sich nach dann 19 Jahren in Meinerzhagen von ihren Gästen, Freunden und Bekannten mit dem kommenden Pfingst-Wochenende. Ab Montag bleibt das Stadtrestaurant dann bis auf Weiteres geschlossen. Es wird noch berichtet. ▪ -fe

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