Ein Stoppelfeld wird zur Rennbahn

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Im Fahrerlager sahen sich auch zahlreiche Besucher die „flotten Kisten“ an. ▪

VALBERT/EBBERG ▪ Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen hatten sich zahlreiche Freunde des Motocross-Sports kürzlich auf den Weg gemacht, um in Ebberg das erste Stoppelfeld-Rennen im heimischen Raum mitzuerleben.

Insgesamt 73 Starter konnte der Veranstalter, der Verein der Drolshagener Ackersprinter, mit ihren „rasenden Kisten“ begrüßen.

Seit zehn Jahren sind die Freunde des etwas anderen Rennsports mittlerweile damit beschäftigt, aus einst alltäglichen Autos phantasievolle Renngefährte herzustellen. Oftmals fällt es dann sogar dem versierten Autokenner schwer, noch das „ursprüngliche“ Modell zu erkennen.

„Unsere 43 Vereinsmitglieder haben in der Regel alle selbst ein Fahrzeug, mit dem sie regelmäßig auf abgesperrtem Gelände ihre Runden drehen“, so der 42-jährige Vereinsvorsitzende Frank Ackerschott im Gespräch mit der MZ.

Bei der Veranstaltung in Ebberg gab es eine „Renn-Premiere“ mit umgebauten Serienfahrzeugen, die mit Heck-, Front- und Allradantrieb ausgerüstet waren. Aber auch komplette Eingenbauten, bei denen die Erbauer ihrem Konstruktionstrieb absolut freien Lauf gelassen hatten, gingen an den Start.

Auf der Weide in erheblicher Hanglage galt es eine gute Zeit zu erfahren. Dabei lernte der ein oder andere Rennfahrer wegen des rutschigen Untergrundes früher oder später die Grenzen der Traktion seinen Vehikels kennen.

Obligatorisch war auch die Versorgung der Zuschauer mit Speis- und Trank, die für den Verein die einzige Einnahmequelle war, da man auf ein Eintrittsgeld für den Rennbesuch ebenso verzichtet hatte, wie auf die auch schon einmal gern genommene Parkplatzgebühr für die Autos der Besucher.

„Wir waren mit der Veranstaltung rundum zufrieden. Ich glaube schon, dass wir hier im nächsten Jahr wieder etwas machen“, so die Bilanz von Frank Ackerschott. ▪ jjh

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