Piraten „entern“ die Stadthalle

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Viele interessierte „Piraten“ nahmen an der Versammlung in der Stadthalle teil. ▪

Meinerzhagen ▪ „Kreisverband gründen oder Piratenbüro eröffnen?“ Um die Vor- und Nachteile dieser beiden Möglichkeiten zu diskutieren, trafen sich die Mitglieder der Piratenpartei am Donnerstag in der Stadthalle.

„Wir haben festgestellt, dass wir alle nur über ein „gesundes Halbwissen“ verfügen“, so der Pressesprecher für den Stammtisch des Märkischen Kreises, Hugo Trawny.

In der Informationsveranstalltung konnten sich die MK-Piraten über die beiden möglichen Optionen informieren. Nötig ist diese Überlegung aufgrund des großen Mitgliederzuwachses geworden, der bei rund 120 „Piraten“ auch verwaltet werden muss. Die Gründung eines Kreisverbandes oder eines Piratenbüros erleichtert beispielsweise die Kommunikation untereinander. „Die Wege werden deutlich kürzer“, so Trawny.

Nach einer kurzen Vorstellung des Moderators Alexander Reintzsch referierte zunächst Christian Gebel, Mitlied aus Dortmund, über seine Erfahrungen und Eindrücke bezüglich eines Kreisverbandes. Gebel berichtete, dass durch den Kreisverband die Piratenpartei auffällig mehr Kontakt mit der Presse habe. Außerdem gebe es für den Kreisverband die Möglichkeit, mehrere Ortsverbände zu gründen. „Auch Schüler sind auf mich zugekommen und haben nach einem Kreisverband der Piraten gefragt. Sie sind in das System hineingewachsen und Kreisverbände als Anlaufstelle gewohnt“, erzählte Gebel.

Im Anschluss an Gebels Eindrücke gab es für alle Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Andreas Graaf und Gabriel Heinzmann sind Piratenmitglieder aus Velbert. Sie berichteten über ihre Erfahrungen mit dem Piratenbüro. Graaf und Heinzmann sehen das Piratenbüro als lokale Kommunikationsschnittstelle für Mitglieder. Im Gegensatz zum Kreisverband hat ein Piratenbüro keinen Schatzmeister, so müsse zunächst ein Finanzantrag gestellt werden um beispielsweise Veranstalltungen zu finanzieren. „Ich habe noch nie mitbekommen, dass ein Finanzantrag abgelehnt wurde“, sprach sich Graaf trotzdem für ein Piratenbüro aus.

Zusätzlich zeigten Graaf und Heinzmann an einer Grafik das „regionale Organigramm der Piraten im Kreis Mettmann“. Auch hier hatten die Teilnehmer anschließend die Möglichkeit Fragen zum Thema „Piratenbüro“ an die Referenten zu stellen.

Im dritten Block referierte Schatzmeisterin Stephy Nöther über die finanztechnischen Aspekte der beiden Optionen. Im Anschluss gab Piratenmitglied Mike Nolte eine allgemeine Übersicht über die beiden Möglichkeiten, zwischen denen sich die MK-Piraten in den kommenden Wochen entscheiden müssen. Die Referenten und Moderator Alexander Reintzsch fassten letztlich die Erfahrungen zusammen, beantworteteten letzte Fragen und gaben einen kleinen Rückblick über die Veranstaltung.

Außerdem wurde auf den Termin der Kreismitgliederversammlung MK hingewiesen, die am 27. Oktober ab 11 Uhr in Lüdenscheid im Rastaurant am Nattenberg stattfindet. ▪ ap

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