509 Mitglieder halten der Awo die Treue

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Awo-Vorsitzender Puschkarsky (l.) nahm das „Flachgeschenk“ von Bürgermeister Pierlings entgegen

MEINERZHAGEN ▪ „Wenn wir, wie in der Vergangenheit, ein leistungsstarker und innovativer Awo-Ortsverein bleiben wollen, müssen wir uns in den kommenden Jahren verstärkt auf die Werbung neuer und jüngerer Mitglieder konzentrieren“, sagte der Ortsvereinsvorsitzende Rolf Puschkarsky am Samstag bei der Jahreshauptversammlung im Foyer der Stadthalle.

Er führte weiter aus: „Wenn wir nicht zwischen Januar 2003 und Dezember 2010 allein durch unsere Aktivitäten und Veranstaltungen insgesamt 405 neue Mitglieder gewonnen hätten, während wir in diesem Zeitraum 262 Mitglieder durch Tod oder Austritt verloren haben, wären wir heute bedeutungslos.“ Dies bedeute für den 509 Mitglieder zählenden Ortsverein, die Angebote für die jetzigen Mitglieder zu bewahren und gleichzeitig neue Wege zu suchen: „Das geht nur durch uns selbst, da sind wir alle gefragt.“

In seinem Jahresbericht gab Puschkarsky einen Überblick über die Aktionen und Teilnehmerzahlen im letzten Jahr: 168 Personen nahmen an verschiedenen Fahrten teil, 40 an den Jahresfahrt nach Südtirol. Siebenmal wurde bei der Aktion R wie Erbsensuppe zu Suppe, Kaffee und Kuchen eingeladen. Es kamen 650 Gäste. 272 Personen ließen sich an sieben Sonntagen ein 5-Sterne-Schlemmerfrühstück schmecken. Beim wöchentlichen Freitagsfrühstück, für das in Kürze 30 Cent mehr verlangt wird, wurden 2835 Teilnehmer gezählt. 35 Mal stand Gymnastik am Montag auf dem Programm mit 180 Teilnehmern. Zum Schwimmen kamen bei 27 Treffen 297 Personen. 37 Donnerstagstreffs wurden von 591 Gästen besucht. Mit 1726 Besuchern bei 44 Veranstaltungen erfreut sich auch der Dienstagstreff wieder großer Beliebtheit. Am 10. Mai dieses Jahres ist hier eine Fahrt mit Besuch einer Modenschau, einer Hofreitschule sowie einem Spargelessen geplant.

Für den 25. August werden noch Freiwillige Helfer für den Zeltaufbau gesucht, denn vom 26. bis 28. August lädt der Ortsverein im Rahmen der Ferienspiele wieder zum Zeltlager in Schürfelde ein. Eine Veranstaltung mit erheblichem Arbeitsaufwand, aber hochmotivierten Helfern, die auf ständig steigendes Interesse stößt, wobei die Kapazitäten ausgeschöpft sind.

Zum Tag der offenen Tür, dem Sommerfest und weiteren Treffen konnten die Vereinsmitglieder 2010 ebenfalls wieder zahlreiche Gäste an der Stadthalle begrüßen. Bürgermeister Erhard Pierlings, der neben dem Awo-Unterbezirksvorsitzenden Erich Mürmann ein Grußwort sprach, charakterisierte den Ortsverein und seinen Treff als beständige und verlässliche Plattform für Begegnungen, als stadtgesellschaftliches Zuhause. Er bilde mit seinen ideell motivierten Mitarbeitern ein Gegengewicht zur Ellenbogengesellschaft. „Der Ortsverein leistet Erstaunliches und Dankenswertes“, sagte Pierlings und überreichte im Namen der Stadt das obligatorische „sauerländer Flachgeschenk“.

Weniger erfreulich war die finanzielle Bilanz 2010: Zum Ausgleich der Kasse musste auf die Rücklagen zurückgegriffen werden. Dieter Sablotny und Lothar Knoll hatten die Abrechnung geprüft. Sie wurden bei den Wahlen in ihren Ämtern als Revisoren bestätigt. ▪ luka

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