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Ministerium bestätigt: Es war ein Wolf!

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Von: Frank Zacharias

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Auch in Drolshagen kursieren Meldungen über eine Wolfssichtung. Dieser Screenshot stammt aus einem Video, das vermutlich einen Wolf an der Autobahnauffahrt zeigt. Ein Wolfsberater hat die Dokumentation übernommen.
Auch in Drolshagen kursieren Meldungen über die Wolfssichtung. Dieser Screenshot stammt aus einem Video, das das Tier an der Autobahnauffahrt zeigt. Es war vermutlich das gleiche, das zuvor an der Nordhelle gesichtet worden war. © Screenshot: Schulz

Das Tier, das zwei Frauen am 12. März auf einem Wanderparkplatz an der Nordhelle gesichtet haben, war tatsächlich ein Wolf:

Meinerzhagen/Herscheid - Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW (Lanuv) hat am Donnerstag in seinem Lagebericht zu Wolfssichtungen erklärt, dass es das Foto, dass die Frauen von dem Wolf gemacht haben, als Nachweis anerkennt.

Wie berichtet, hatten sich die Herscheiderinnen am frühen Morgen getroffen und das Tier gesichtet, als er gerade auf einer abgeholzten Waldfläche unterwegs war. Es sollte aber an diesem Vormittag nicht die einzige Sichtung bleiben, die dem Ministerium gemeldet wurde. Im angrenzenden Drolshagen war um 8.45 Uhr ein wolfsähnliches Tier südlich der Talbrücke Germinghausen an der Autobahn A45 fotografiert worden – „hier reichte die Qualität des Fotos für eine eindeutige Artbestimmung allerdings nicht aus“, heißt es vom Lanuv.

Kurze Zeit querte ein eindeutig als Wolf erkennbares Tier an der Anschlussstelle Drolshagen die L 708 und wurde dabei gefilmt. Und um 9.45 Uhr wurde dann ein wolfsähnliches Tier auf einem Feldweg zwischen Sendschotten und Hützemert fotografiert. Vermutlich habe es sich um ein und dasselbe Tier gehandelt, das insgesamt 15 Kilometer in drei Stunden zurücklegte.

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