Minister Remmel in Meinerzhagen

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An den Lärmschutzwänden der Südumgehung scheiden sich die Geister. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Der graue „Betonkanal“ an der Südumgehung rückt jetzt auch in den Blickpunkt des „grünen“ Umweltministers.

Auf Einladung der Meinerzhagener Grünen wird sich Landesumweltminister Johannes Remmel am morgigen Freitag ab etwa 15.20 Uhr selbst ein Bild von der Situation vor Ort machen.

Der Hintergrund: Seit ihrem Einzug den Rat der Stadt Meinerzhagen haben sich die Meinerzhagener Grünen mit Anfragen und Aktionen bemüht, die Wand zu begrünen.

Bei einem Aktionsstand am 22. August 2009 haben sie mit Anwohnern diskutiert und sich deren Bedenken angehört. Dabei wurde auch der Begriff Wallstreet (Mauerstraße) geprägt. Einige Besucher hatten sogar Blumen zu der symbolischen Begrünungsaktion mitgebracht.

Am 21. April diesen Jahres unterzeichneten an einem Vormittag nach Grünen-Aussage fast 300 Bürgerinnen und Bürger an einem Info-Stand in der Stadtmitte eine Eingabe des Ortsverbandes der Grünen an den Petitionsausschuss des Landtages. Grünen-Sprecherin Astrid Kahlke: „Der Ausschuss prüft noch. Aber dass der Minister, zugleich zuständiger Grünen-Abgeordneter für diesen Wahlkreis, sich vor Ort informiert, zeigt uns, dass unser Anliegen und das der Anlieger berechtigt ist. Fraktionssprecher Ingolf Becker: „Wir halten daran fest, dass der in Beton gegossene Albtraum durch eine Begrünung sowohl optisch als auch schallmindernd aufgewertet wird.“

Ab 16 Uhr wird der Minister morgen an der Kreisstraße 4 bei Sebastopol den Regional-Bach „taufen“, ab 17 Uhr nimmt er an der Regionale-Veranstaltung „Wasser-Dialog“ an der Fürwigge-Staumauer teil.

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