Minigolfanlage: Bald kann auf Faserzement eingelocht werden

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So soll eine der Bahnen spätestens zum Sommer aussehen.

Meinerzhagen - Lukrativ mag sie für die Stadt nicht sein - und doch ist die Minigolfanlage auf dem Gelände des Freibads ein fester Bestandteil des Freizeitangebots in Meinerzhagen. Darüber war sich auch der Bau- und Vergabeausschuss im Klaren, als er von der nun kurz bevorstehenden Sanierung der Anlage erfuhr.

„Wirtschaftlich ist der Betrieb sicher nicht, aber die Anlage wird doch stark genutzt“, sagte Ausschussvorsitzender Volkmar Rüsche auf Nachfrage Frank Schmitts (beide CDU), der wissen wollte, ob der Platz heutzutage überhaupt noch lukrativ ist. Für Rüsche jedoch steht fest, dass die Modernisierung der 18 Minigolfbahnen auch eine Investition in die Attraktivität der Stadt ist. „Es ist durchaus zweckmäßig, eine Erneuerung vorzunehmen“, so Rüsche.

Zuvor hatte Friedrich Rothaar, Leiter des Sachgebiets Stadtplanung, die Pläne vorgestellt, die nun kurz vor Vollendung stehen. Letzte Angebote würden noch eingeholt, so dass die Anlage spätestens zum Beginn der Sommerferien in neuem Glanz erstrahlen soll. Dabei werden die aktuellen Betonbahnen durch so genannte Faserzement-Platten ersetzt. Die Bahnen selbst orientierten sich an den im Minigolf-Sport üblichen Schwierigkeitsstufen und würden sich von anderen Bahnen nicht unterscheiden.

Auf MZ-Anfrage erklärte Rothaar gestern, dass man sich wohl auch im Rahmen der Kosten bewege, die im Haushalt für die Sanierung vorgesehen sind: Diese sollen sich am Ende auf etwa 60 000 Euro belaufen.

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