Minigolf-Anlage soll fertiggestellt werden

Im Moment erinnert das Kassenhäuschen der Freibad- und Minigolfanlage eher an eine Berghütte. In diesem Jahr sollen hier aber endlich wieder auch Schläger und Bälle an die Spieler ausgeteilt werden.

Meinerzhagen - Derzeit wecken die vorhandenen Schneereste auf der Minigolfanlage an der Oststraße sicherlich noch nicht die Lust auf ein Spielchen mit den kleinen Bällen. Mit einsetzendem Frühlingswetter allerdings dürfte die Frage nach der neuen Anlage und ihrer Fertigstellung bei den Meinerzhagenern und den Gästen aus anderen Städten wieder aktuell werden.

Von Jochen Helmecke

Und genau auf diese Frage hatte der bei der Stadt zuständige Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar auf Anfrage der Meinerzhagener Zeitung jetzt eine gute Antwort: „Wir gehen davon aus, dass die Anlage Ende April fertiggestellt ist. Der entsprechende Auftrag wurde bereits Anfang Februar an eine Fachfirma aus Bamberg vergeben“. Damit dürfte dann eine „unerfreuliche Abwicklung“ bei der Neugestaltung der Anlage aus dem Vorjahr zu einem guten Ende kommen.

Rückblick: Im April 2014 stellte die Verwaltung den Mitgliedern des Bau- und Vergabeausschusses die Pläne für die 18 neuen Bahnen, die Verbindungswege und Aufstellflächen vor (MZ berichtete). Danach sollten auf den aufgearbeiteten Wege- und Standflächen vorgefertigten Bahngestelle aufgebaut und mit Faserzementplatten ausgelegt werden. Und natürlich waren auch die für das Minigolf-Spiel notwendigen Hindernisse vorgesehen. Durch den vorher so nicht erkennbaren maroden Untergrund der alten Anlage musste jedoch eine Änderung der Planung erfolgen. Rund 20 000 Euro Mehrkosten fielen an, so dass die Gesamtsumme auf 80 000 Euro anstieg. Vom heimischen Tiefbauunternehmen Falz wurden die vorbereitenden Arbeiten zügig erledigt. Einem Aufbau der Bahnen durch die ursprüngliche beauftragte Firma Deutsche Miniaturgolf (Hannover) stand also nichts im Wege.

Diese hielt die Stadt aber zunächst mit plausiblen Ausreden hin, bevor sie dann gar nichts mehr von sich hören lies. Juristische Schritte und am Ende die Rücknahme des Auftrages durch die Stadt waren die logische Folge. Einziger positiver Aspekt dieser „Geschäftsbeziehung“: Zahlungen an die Firma, etwa für bereits verwendetes Material, waren nicht geflossen.

„Vom jetzigen Auftragnehmer liegen uns gute Referenzen vor. Wir gehen daher von einer fach- und sachgerechten Erledigung der Arbeiten aus“, so Friedrich Rothaar.

Betrachtet man die doch recht umfangreiche Referenzliste der Fun-Sports GmbH auf deren Internetseite – mit Projekten unter anderem in China und Aserbaidschan –, ist die hoffnungsvolle Stimmung des Fachbereichsleiter durchaus nachvollziehbar.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare