Stadt profitiert vom milden Winter

Die Salzsilos im Baubetriebshof mussten im vergangenen Winter nicht so häufig nachgefüllt werden. - Archivfoto

Meinerzhagen - Keinen Geldregen, aber zumindest einen kurzen Schauer spült der Baubetriebshof in die Stadtkasse: Der Betriebsausschuss folgte in seiner Sitzung am Donnerstag einstimmig dem Beschlussvorschlag, den Jahresüberschuss in Höhe von 146 287 Euro an den Haushalt der Stadt abzuführen.

Für Frank Markus bildete die Sitzung auf dem Gelände des Baubetriebshof einen Schlusspunkt: Zum letzten Mal stellte er den Kommunalpolitikern den Jahresabschluss der „eigenbetriebähnlichen Einrichtung“ vor. Dass er fast durchweg Positives zu berichten hatte, dürfte ihn umso mehr gefreut haben. Letztlich habe insbesondere der milde Winter 2013/14 für erheblich geringere Ausgaben gesorgt: Nur wenig Streusalz kam auf die Straßen, es fielen auch weitaus weniger Überstunden an als in schneereicheren Zeiten.

Positiv in der Bilanz wirkten sich außerdem die Verkäufe eines Baggerladers sowie einer Walze aus, die in der Folge zu einer Nachfrage Jan Blumes (CDU) bezüglich der Gewährleistung führten – eine konkrete Antwort auf mögliche Risiken bei Verkäufen an Privatpersonen will die Leitung des Baubetriebshofes in der nächsten Ausschusssitzung liefern. Eine Aufgabe, die dann Jörg Muckenhaupt als Nachfolger von Frank Markus übernehmen wird (die MZ berichtete).

Dass am Ende des Jahres 2014 der dritthöchste Überschuss seit Gründung des Bauhofs als „eigenbetriebähnliche Einrichtung“ verzeichnet wurde, wollte Markus indes nicht überbewertet wissen. „Es ist nicht zu erwarten, dass sich solch ein Jahr mit außergewöhnlich niedrigen Aufwendungen in absehbarer Zeit wiederholt.“

Ehe der öffentliche Teil der Sitzung endete, hakte Ausschussvorsitzender Hans Gerd Turck noch einmal in Sachen Wildwuchs nach. Ein Problem, das auch die Mitarbeiter des Baubetriebshofes kennen. „Aber die Natur ist schneller als wir!“, betonte Vorarbeiter Frank Rohrmann.

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