Zahlreiche Fans am Jugendzentrum

Metal-4-Meinerzhagen-Festival: Kraftvoll, laut und friedlich

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Weite Anreisen nahmen die Bands in Kauf, um beim Metal-4-Meinerzhagen-Festival dabei zu sein. Die Gruppe Mirrorplain aus Finnentrop mit ihrem relativ melodischen Metal-Sound galt deshalb schon als sauerländischer Lokalmatador.

Meinerzhagen - Finnentrop, drei Mal Nordrhein-Westfalen, einmal Bayern: Teilweise lange Anfahrten hatten die fünf Bands, die am Samstagabend auf der Bühne vor dem Jugendzentrum auftraten. Die Resonanz war gut: Zahlreiche Fans harter Rockmusik ließen sich auch von auswärts nach Meinerzhagen locken.

Ein besonderer Fall waren dabei drei selbsternannte „Flüchtlinge“, die dem angeblich WDR4-lastigen Stadtfest in Lüdenscheid entrinnen wollten. Bestens gelaunt zeigten sich viele Gäste – die Umbaupausen ließen sie immer mal wieder ins Gespräch kommen.

Sehr präsent waren die optischen Signale: Viele Besucher waren in dunkler Kluft erschienen, auf denen sie die Insignien der von ihnen besuchten Festivals ausstellten. Bitter war der Fall eines Gastes, der Jahresringe vom Wacken-Festival in Schleswig-Holstein ohne Ende an sich trug.

Nur 2018 fehlte: Noch immer trug er den Verband um den lädierten Arm, der die Reise verhindert hatte. Wacken – Meinerzhagen – irgendwo: Die Metal-Fans präsentierten sich als eine friedliche und eingeschworene Gemeinschaft – mal erklärtermaßen unpolitisch, mal als Antifaschisten. „Der eine hat eine Eisenbahn im Keller, der andere fährt nach Wacken“, lobte ein Besucher die Vielfalt.

Metal 4 Meinerzhagen

Wer noch nicht an gewaltige Lautstärken gewöhnt war, konnte sein persönliches Equipment mit Ohropax-Stöpseln vervollständigen. Für die Kinder war solcher Schutz dringend empfohlen.

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