Mensa des Gymnasiums feierlich eingeweiht

+
Hokkaido Kürbissuppe mit Chili und Kokosmilch gehörte zum kulinarischen Angebot des Caterers, dem Haus Nordhelle, mit dem sich die Gäste nach der offiziellen Eröffnung verwöhnen lassen konnten. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Zur Einweihung der neuen Mensa konnte der Schulleiter des evangelischen Gymnasiums, Heinz-Hermann Haar, gestern zahlreiche Gäste in den mit einiger Verzögerung fertiggestellten Räumen begrüßen, die jetzt lichtdurchflutet, hell, freundlich, modern und funktional nicht nur zu den Essenszeiten zum Verweilen einladen.

„Eigentlich hätte es auf der Einladungskarte heißen müssen „Einladung zur Einweihung eines Kommunikationszentrums mit Mensa“, betonte der Schulleiter, und weiter: „Denn was die Kirche von Westfalen, die Stadt Meinerzhagen, viele Sponsoren und die Schulgemeinde mit Hilfe des Fördervereins, des Mensavereins, der Schülervertretung und des Kollegiums realisierbar gemacht haben, will und kann mehr werden als die Möglichkeit, sich in der Mittagspause mit einem gutem Essen zu versorgen. Dafür gebührt allen Geldgebern der Dank der Schule.“ Eine Tafel mit den Grundlagen der menschlichen Kommunikation, die in der Mensa angebracht werden soll, überreichte Haar den beiden Schülersprechen Niklas Müller und Nicole Ossenbühl anstelle des sonst üblichen symbolischen Schlüssels, verbunden mit dem Wunsch, dass Menschen und Ideen die neuen Räume ausfüllen, aus Ideen gelebtes Leben werden möge.

Am Montagmittag hatten die Schüler zum ersten Mal die Gelegenheit gehabt in der Mensa zu essen, und der Schulleiter berichtete erfreut von „fast italienischen Verhältnissen“. Denn die geschätzte Verweildauer von 15 bis 20 Minuten wurde von den Schülern erheblich ausgedehnt. Die Lieblingsplätze unter dem Glasvorbau wurden bereits hart umkämpft. Heinz-Hermann Haar dankte auch den zahlreichen „kreativen Köpfen“, die mitgeholfen hatten, „das anspruchsvolle Vorhaben, ökologisches, regionales und saisonales Essen erlebbar zu machen“, dass sich die Schüler jetzt nach eigenem Gusto zusammenstellen können, sowie allen, die während der verzögerten Fertigstellung der Mensa die „Zwischenzeit zu einer Zeit des Vorgeschmacks und nicht des Wartens“ gemacht haben.

Der enormen Kooperationsbereitschaft der Stadt, die sich auch von der forschen Forderung einer 50-prozentigen Kostenübernahme nicht habe abschrecken lassen, sowie dem Mut und dem Optimismus aller an der Planung und Umsetzung Beteiligter sei die Realisierung dieses „offensichtlich gelungenen“ Bauprojektes zu danken, sagte Dr. Wolfram von Moritz, Schuldezernent der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Trägerin des Gymnasiums, in seinem Grußwort.

Bürgermeister Erhard Pierlings betonte in seiner Ansprache, dass die Stadt Meinerzhagen in der Schaffung der bestmöglichen Voraussetzungen für Familien und Schüler keine Belastung, sondern eine Herausforderung in eigenem Interesse sehe. „Meinerzhagen ist eine Schulstadt, wir sind gut aufgestellt,“ sagte er. Die Beteiligung am Mensabau sei nicht zuletzt aufgrund der langjährigen guten Zusammenarbeit mit der Kirche von Westfalen vom Rat auch zu einem schwierigen Zeitpunkt befürwortet worden, als noch nicht klar war, dass die Gelder aus dem Konjunkturprogramm II, das im Gefolge der Finanzkrise beschlossen worden war, zur Verfügung stehen würden. Das Gymnasium habe durch die Baumaßnahme enorm an Ästhetik und architektonischer Struktur gewonnen, so Pierlings.

Einen Eindruck vom kulinarischen Angebot, das vom Haus Nordhelle bereitgestellt wird, konnten sich Gäste nach der offiziellen Mensa-Eröffnung bei einem abwechslungsreichen Imbiss selbst verschaffen. ▪ luka

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare