Melih Benderlioglu ist Vizemeister der Friseure

Melih Benderlioglu mit Pokal und Urkunde.

MEINERZHAGEN ▪ Schöner Erfolg für den 24-jährigen Meinerzhagener Melih Benderlioglu. Bei den Landesmeisterschaften des Friseur- und Kosmetikverbandes NRW in Lünen belegte er im Damenfach der Sonderklasse den 2. Platz und ist damit für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im kommenden Jahr qualifiziert.

Für den in Rinkscheid wohnenden jungen Friseur war es der zweite Auftritt bei einem Wettbewerb. Zuvor hatte er sich an einem Leistungsvergleich im Herren- und Damenfach in Siegen beteiligt und dort den ersten Platz belegt. Das war zugleich auch eine gute Gelegenheit der Vorbereitung auf die offiziellen Titelkämpfe der Friseure auf Landesebene.

„Mein Chef Benno Ackerschott und sein Mitarbeiter Jan Wagner haben in den letzten Wochen vor der Meisterschaft mit mir intensiv trainiert und mir noch viele gute Tipps und Ratschläge mit auf den Weg geben können“, erzählt der Volmestädter. Er arbeitet seit jetzt 14 Monaten im Salon des weit über die heimischen Grenzen hinaus bekannten Friseurmeisters in Halver. Ackerschott selbst war wiederholt bei Wettbewerben auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich, konnte sich sogar den Titel des Intercoiffeur-Weltmeisters sichern. Jan Wagner wurde 2008 Deutscher Meister. Ziele, von denen Melih Benderlioglu aktuell noch träumt.

Einen ersten Schritt ganz nach oben in die Garde der besten Friseure hat der ehrgeizige junge Deutsch-Türke durch seine Teilnahme an den Landesmeisterschaften jetzt aber schon erfolgreich gemeistert. In seiner Wettbewerbsklasse ging es um zwei Aufgabenstellungen: Zunächst eine Typ-Veränderung in Farbe, Schnitt und Föntechnik und danach in einer zweiten Aufgabenstellung noch ein vollständiges Umstyling in nur fünf Minuten.

Mit der 22-jährigen Jessica Dörnen aus Halver hatte Melih Benderlioglu sich sein persönlich ausgesuchtes Model mit zur Veranstaltung nehmen können. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit zwischen dem Friseur-Gesellen und dem jungen Model überzeugte auch die strenge Jury – allerdings mit einem kleinen Schönheitsfehler: Weil er nur die Farbe weiß für das Haarstyling einsetzte und keine weitere Farbe, fehlten in der Endabrechnung nur wenige Pünktchen, um ganz oben auf dem Siegertreppchen stehen zu können.

Horst vom Hofe

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