Haushaltsentwurf

Plan für 2020: Meinerzhagens Haushalt  zum dritten Mal in Folge im Plus

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Symbolbild

Meinerzhagen - Die Kritik an der Kreisumlage fiel auch im Meinerzhagener Rat deutlich aus – doch mit dem (geplanten) Ergebnis für den städtischen Haushalt 2020 waren die Beteiligten der Verwaltung am Montag dann doch zufrieden.

Bürgermeister Jan Nesselrath und Kämmerin Susanne Neumann stellten den Ratsfraktionen gestern die Haushaltssatzung nebst -entwurf für das kommende Jahr vor und freuten sich über ein Plus über dem Strich. Das Jahresergebnis fällt nämlich bei Erträgen von rund 56,4 Millionen und Aufwendungen von rund 56 Millionen Euro mit 365 000 Euro positiv aus. 

Zum dritten Mal in Folge konnten Bürgermeister und Kämmerei einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren, der die Verantwortlichen allerdings einmal mehr vor große Herausforderungen gestellt habe. Stichwort: Kreisumlage. 20,7 Millionen Euro muss die Stadt Meinerzhagen im kommenden Jahr direkt an den Märkischen Kreis weiterleiten – und damit 1,8 Millionen Euro mehr als noch 2019.

„Es fehlt den Kommunen an allen Ecken und Enden und wir subventionieren Kreis und übergeordnete Behörden“, machte der Bürgermeister seinem Ärger über diese fremdbestimmten Mittel gestern Luft. 

Zugleich nutzte er seine Rede zur Haushaltseinbringung dazu, auf Entwicklungen in der Stadt hinzuweisen, die positiv und nicht zu übersehen seien. „Gemeinsam haben wir unsere Stadt wachgeküsst und fit gemacht für das, was kommt“, verwies Nesselrath etwa auf die Offenlegung der Volme, den Volkspark nebst Villa, die Ertüchtigung der Fußgängerzone oder auch den Otto-Fuchs-Platz. Dennoch gebe es weiterhin Luft nach oben – etwa hinsichtlich der Entwicklung im Einzelhandel.

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