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Meinerzhagens erste Talkshow

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Von: Jürgen Beil

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Sie freuen sich auf das erste Stadtgespräch: die Moderatoren Matthias Scholand (Vorstand Stiftung Villa im Park) und Davina Ungruhe (beide sitzend).
Sie freuen sich auf das erste Stadtgespräch: die Moderatoren Matthias Scholand (Vorstand Stiftung Villa im Park) und Davina Ungruhe (beide sitzend) und Roman Kappius (Vorstandsmitglied im veranstaltenden Stadtmarketing-Verein und der Stiftung Villa im Park) und Kristin Becker von der Stadtverwaltung. © Jürgen Beil

Stadtgespräche gab es in den vergangenen Jahren genug, an Themen herrschte kein Mangel.

Meinerzhagen – Ob der neue Otto-Fuchs-Platz, die geplante Millionen-Sanierung der Stadthalle, die Borkenkäfer-Plage mitsamt dem Kahlschlag im Wald – oder Corona, die Pandemie, die in alle Lebensbereiche eingriff. Diskutiert wurde am Stammtisch, in der Stadt, in der Schule oder im Verein. Jetzt haben sich Davina Ungruhe und Matthias Scholand vorgenommen, Diskussionen wie diese ein wenig zu kanalisieren. Beide entwickelten dafür ein für Meinerzhagen neues Format: das Stadtgespräch.

Premiere am 18. November

Die Veranstaltung findet erstmals am Donnerstag, 18. November, von 18.30 Uhr bis etwa 20.30 Uhr statt. An diesem Abend starten die beiden „Talkmaster“ mit einem ganz besonderen Thema. Davina Ungruhe: „Wir lassen Menschen, die hier leben oder hier aufgewachsen sind, ihre eigene Geschichte erzählen. Dabei handelt es sich um Personen, die einen steinigen Weg hinter sich haben, jetzt aber mitten im Leben stehen.“ Damit wolle man die Teilnehmer des ersten Stadtgespräches inspirieren und motivieren. „Gerade im ersten Stadtgespräch ist es uns wichtig, dass wir die Menschen, die hier leben oder die hier aufgewachsen sind, in den Mittelpunkt stellen. In Meinerzhagen leben mehr als 20 000 Menschen – jeder mit einer eigenen Geschichte“, so Scholand. Der Weg aus der Drogensucht, die erfolgreiche Integration eines Flüchtlings und das von Erfolgen geprägte Leben mit einer körperlichen Einschränkung – über all das darf und soll beim ersten Stadtgespräch in der Villa im Park mit den drei Gästen und im Plenum gesprochen werden.

Natürlich spielt Corona auch beim Stadtgespräch eine Rolle. Die Teilnahme ist deshalb nur unter Einhaltung der 3G-Regel und bei Beachtung der üblichen Hygieneregeln möglich. Und Matthias Scholand bittet im Vorfeld alle Interessierten, sich für die Stadtgesprächs-Premiere vorher anzumelden. Das ist möglich unter der E-Mail-Adresse zentrale@kanzlei-kks.de. Gibt es nach der Anmeldung dann eine Bestätigung, steht einem Besuch in der heimischen Kulturvilla nichts mehr im Wege.

Kein einmaliges Angebot

Die Stadtgespräche sollen kein einmaliges Angebot bleiben. Matthias Scholand: „Bei entsprechendem Interesse könnten wir uns vorstellen, vielleicht viermal im Jahr eine solche Veranstaltung durchzuführen. Dabei möchten wir als Gäste stets interessante Menschen aus dem heimischen Raum einladen – wobei wir nicht unbedingt an unserer Stadtgrenze kleben. Mögliche Themen könnten zum Beispiel aus den Bereichen Sport, Stadtentwicklung oder Jugend kommen. Es ist uns wichtig, dass wir authentische, zugewandte und durchaus auch fröhliche Gespräche führen. Für uns Moderatoren ist das alles Neuland. Wir freuen uns nun auf die Premiere und hoffen auf viele Besucher.“

Ein Ziel des Stadtgesprächs ist es, Menschen miteinander in den Dialog über das zuvor Gehörte zu bringen. „Deshalb darf auch ein kleines Get-Together nach dem eigentlichen Thema nie fehlen. Themen- und Referentenwünsche aus der Bevölkerung sind ausdrücklich gewünscht“, erläutert Davina Ungruhe.

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