Iris Laufer will Bürgermeisterin werden

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Iris Laufer tritt als parteilose Kandidatin für das Bürgermeisteramt an.

Meinerzhagen - Die Kandidaten ums Bürgermeisteramt bekommen vermutlich eine weitere Konkurrentin: Iris Laufer bestätigte am Freitag auf Anfrage der MZ, dass sie als parteilose Bewerberin ins Rennen um die Nachfolge Erhard Pierlings´ gehen will.

Um als Einzelkandidatin antreten zu können, muss sie aber bis zum 7. April genügend Unterstützerunterschriften im Rathaus vorlegen. „So lange will ich aber nicht warten“, sagte Laufer mit Blick auf das anschließend notwendige Prüfverfahren durch die Verwaltung.

Die 47-jährige Mutter dreier Töchter hat zuletzt durch ihr Engagement gegen den geplanten Umbau des Stadthallen-Umfelds von sich reden gemacht. Wie sie erklärte, sei während der Aktionen rund um das Bürgerbegehren der Entschluss gereift, für das Amt der Bürgermeisterin zu kandidieren. Die gelernte Verwaltungsfachangestellte, die derzeit für eine Unternehmensberatung arbeitet, gehört unter anderem den Vorständen des Reitvereins sowie des Vereins KuK an und freut sich über den Rückhalt aus ihrer Familie – sie soll auch dafür sorgen, dass sie eines ihrer Hauptanliegen nicht aus den Augen verliert: „Mein Grundsatz ist, dass ich die Bodenhaftung behalte.“

Besonders am Herzen liegt der parteilosen Bewerberin die Familienpolitik. „Ich begrüße ein Audit für eine familiengerechte Kommune, wie es die SPD bereits beantragt hat“, so Iris Laufer. „Wir brauchen ja kein Zertifikat, nur die Manpower“, sagt sie mit Blick auf die Kosten. So könnten den Bürgern, aber auch Zugezogenen, Informationen zur Infrastruktur für Familien an die Hand gegeben werden. Laufer: „Das wäre auch ein großartiges Werbemittel für Unternehmen, die Arbeitnehmer vom Standort überzeugen wollen.“ Die Erfahrungen aus der Diskussion ums Stadthallen-Umfeld hätten sie außerdem in ihrem Wunsch bestätigt, die Bürger bei fundamentalen Entscheidungen mitzunehmen – und stets transparent zu agieren.

Auf dem Weg zur Bürgermeisterkandidatur muss sie nun mindestens 170 wahlberechtigte Meinerzhagener für eine Unterschrift gewinnen: Nur dann darf sie zur Wahl antreten.

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