Björn und Sven Hallbauer

Zwillings-Ninjas aus Meinerzhagen bei RTL-Show

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Wer hier abrutschte, landete im Wasser.

Meinerzhagen - Mit ihren Beinen haben Björn und Sven Hallbauer schon manch einen Gegner alt aussehen lassen – doch um den Titel „Ninja Warrior“ tragen zu dürfen, genügt ihre Fußballkunst nicht.

Deshalb trainierten die Meinerzhagener Zwillingsbrüder ein halbes Jahr für ihren großen Auftritt, der am Samstagabend bei RTL ausgestrahlt wurde. Obwohl sie ihr großes Ziel, den sagenumwobenen „Mount Midoriyama“, nicht erreichten, wissen sie schon jetzt: „Wir wollen beim nächsten Mal wieder dabei sein!“

Alles begann in der Kiersper Firma Lisi-Automotive. „Wir haben im Kollegenkreis überlegt, welche Aktion man mal starten könnte“, erinnert sich Björn Hallbauer. Es sollte etwas Witziges, etwas Besonderes sein, so viel stand schnell fest. Beim Durchstöbern des Internets stießen die Kollegen auf „Ninja Warrior Germany“, die RTL-Show mit den Moderatoren Frank Buschmann und Jan Köppen, bei der die Kandidaten gleich mehrere sportlich höchst anspruchsvolle Parcours bewältigen müssen, um sich am Ende den Titel des „Ninja Warriors“ zu sichern. 

Video: Die Hallbauers bei "Ninja Warrior Germany" 

Die Vorrunde zeigt Kapitel 3 ab Minute 22:20. Die Halbfinal-Qualifikation von Björn sehen Sie im Kapitel 4 direkt zu Beginn und von Sven ab Minute 3:38.

Schnell fand sich im Unternehmen eine Handvoll Interessierter, die sich für die Show bewerben wollten. Und dazu gehörten eben auch die beiden 38-jährigen Brüder Björn und Sven Hallbauer.

Als ambitionierte Hobbyfußballer waren die Meinerzhagener zum Zeitpunkt der Bewerbung durchaus fit. Um den Ninja-Parcours zu bewältigen, war aber weit mehr nötig, als Kraft in den Beinen und Ausdauer in den Lungen. 

Björn Hallbauer

„Ich persönlich wusste, dass nicht die Kondition, sondern die Griffkraft die größte Herausforderung werden würde“, sagte Björn Hallbauer nach der Show am Samstag. Um an der teilnehmen zu können, mussten alle Bewerber zunächst das Casting in Köln bestehen. „Auch da musste man natürlich schon beweisen, dass man sportlich ist“, sagt Björn Hallbauer. 

Dass er und sein Bruder überdies ein weiteres Pfund in die Waagschale werfen konnten, hat ihnen am Ende ebenfalls nicht geschadet: „Eineiige Zwillinge – so was sucht man beim Casting natürlich“, weiß Hallbauer um das besondere Etwas, mit dem die Meinerzhagener – neben ihrer Sportlichkeit – punkten konnten. Und so waren sie die einzigen Bewerber der Firma Lisi, die es in die dm-Arena nach Karlsruhe schafften, wo die Show bereits im Mai aufgezeichnet wurde.

Bis zur Ausstrahlung vergingen also ganze vier Monate. Eine lange Zeit, denn: „Vertraglich waren wir verpflichtet, keinem das Ergebnis zu verraten“, sagt Björn Hallbauer.

Am Samstag konnten sich die Zuschauer dann aber endlich von der Kraft der Meinerzhagener überzeugen. Sogar in die Halbfinal-Qualifikation schafften es Björn und Sven dank einer ganz starken Zeit im Vorlauf. Das Ende des Parcours erreichten sie letztlich aber auch in der anschließenden Halbfinal-Qualifikation nicht. Beide schieden – wie es sich für Zwillingsbrüder gehört – an der gleichen Station aus. 

An der Begeisterung der Meinerzhagener für die Sendung „Ninja Warrior“ änderte das aber nichts. „Es hat unglaublichen Spaß gemacht und war ein Erlebnis für die ganze Familie“, sagt Björn Hallbauer, der sich wie sein Bruder über die Unterstützung aus dem Umfeld freute. Doch der Traum vom Erklimmen des „Mount Midoriyama“ lebt weiter. Die nächste Bewerbung läuft bereits, verrät Björn Hallbauer.

Für Sven Hallbauer ist das Abenteuer "Ninja Warrior 2017" aber noch nicht vorbei. Dank einer guten Zeit qualifizierte er sich doch noch für das Halbfinale, das am 24. September ausgestrahlt werden soll.

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