31-Jähriger an der Oststraße zusammengeschlagen

Die Polizei fahndet nach den drei Unbekannten, die an dem Überfall beteiligt gewesen sein sollen.

MEINERZHAGEN ▪ Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurde bereits am Donnerstag gegen 4.45 Uhr vor der Rettungswache an der Oststraße ein 31-jähriger Zeitungsausträger von drei Personen zusammengeschlagen.

Der Meinerzhagener wurde nach Polizeiangaben von vorne von einem Mann ins Gesicht geschlagen, während eine zweite Person von hinten auf ihn einschlug. Als der 31-Jährige zu Boden fiel, traten seine beiden Peiniger auf ihn ein. Die Tritte trafen ihn am Oberkörper und an den Armen. Als sich ein Angehöriger der Rettungswache bemerkbar machte, ließen die Schläger von ihrem Opfer ab und flohen. Nach Angaben des Geschädigten sei die Tat eine Retourkutsche für eine Anzeige, die drei Wochen zurückliege. Damals sei er bereits einmal zusammengeschlagen worden.

Der Meinerzhagener blutete stark aus der Nase und wurde nach Lüdenscheid ins Krankenhaus gebracht. Das Opfer gab noch an, das an der Tat auch noch ein dritter Täter beteiligt war. Zwei der Täter konnten wie folgt beschrieben werden:

„Täter 1“: Etwa 16 bis 17 Jahre alt, ungefähr 1,70 bis 1,75 Meter groß, schlanke sportlich Figur, blondes Haar, kurz geschnitten aber keine Igelfrisur, die Haare lagen an. Der junge Mann soll weder Bart noch Brille getragen haben. Er war außerdem mit einer dunklen Jeans und einer dunklen Jacke bekleidet.

„Täter 2“ sprach nach Polizeiangaben mit osteuropäischem Akzent. Er war etwas älter als der erste Mann, etwa 17 oder 18 Jahre. Auch er soll 1,70 bis bis 1,75 Meter groß sein. Dieser „Schläger“ wird als deutlich kräftiger als sein Begleiter beschrieben, er habe einen „muskulösen Körper“ und dunkle Haare, kurz geschnitten. Eine Brille hat das Opfer nicht gesehen, ob der Unbekannte einen Bart hat, weiß der 31-Jährige ebenfalls nicht. Auf jeden Fall trug „Täter Nummer zwei“ dunkle Kleidung.

Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei in Meinerzhagen. Zeugen können sich unter der Telefonnummer (0 23 54) 9 19 90 melden.

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