Kommunikationsanlagen für Schulen überholt

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Stefan Busch und Heinz-Georg Föster sind sich sicher: Die alte Handsirene wird nicht mehr benötigt. Auch im Ernstfall erfolgt die Alarmierung über die neue Anlage.

Meinerzhagen/Valbert -   Für viele Menschen waren sie besonders wichtig, wenn es dem Ende des Unterrichtstages entgegenging: Die Lautsprecheranlagen in den Klassenräumen, aus denen der Pausen- und Schulschlussgong ertönte. Während diese Signale noch mehr oder weniger gut hörbar waren, wurde es bei den Durchsagen schon deutlich schwieriger, etwas zu verstehen. Rauschen, Knacken und Pfeifen waren dann meistens angesagt.

Ähnlich ging es auch noch in den meisten der zu. Aber: Die Tage dieser nicht optimalen Kommunikation scheinen jetzt gezählt zu sein.

Insgesamt rund 50 000 Euro lässt sich die Stadt die Optimierung von bestehenden Anlagen oder entsprechende Neuinstallationen kosten. Hierfür montierten seit einigen Wochen die Mitarbeiter der Meinerzhagener Firma Elektro Busch die notwendigen Verkabelungen und Lautsprecher in den Schulgebäuden. Auch die Ebbeschule stand auf ihrem Arbeitsplan.

„Wir haben hier die bestehende Anlage entsprechend technisch ergänzt. Dazu gehören auch Lautsprecher auf den Fluren und natürlich die zentrale Steuereinheit“, so Heinz-Georg Föster vom Gebäudemanagement der Stadt beim Termin mit der Meinerzhagener Zeitung vor Ort.

In dieser Woche soll in Zusammenarbeit mit der Herstellerfirma die Steuereinheit angeschlossen und entsprechend programmiert werden. Dabei werden auch standardisierte Ansagen für Notfälle eingefügt.

„Die gute alte Zeit der Handsirene für den Feueralarm ist damit endgültig vorbei“, erläutert Stefan Busch schmunzelnd und verweist auf die technische Ausstattung der neuen Anlage, die aber im Wesentlichen im alltäglichen Betrieb der Schule Vorteile bringe.

Ebenfalls Vorteile bringen weitere neue Einrichtungen in der Ebbeschule für die Schülerinnen und Schüler, den Hausmeister und die Lehrer: So befindet sich an der Eingangstür eine Sprech- und Türöffner-Anlage mit eingebauter Kamera. An mehreren Stellen im Gebäude gibt es dazu die entsprechenden Gegenstellen, von denen aus der Zutritt zugelassen und der Eingangsbereich beobachtet werden könne.

„Mit dieser Videoanlage wird allerdings nur der engbegrenzte Eingangsbereich erfasst. Eine weitergehende Überwachung des Schulgeländes erfolgt nicht“, räumt Heinz-Georg Föster mögliche datenschutzrechtliche Bedenken, so sie denn überhaupt existieren würden, gleich im Vorfeld aus.

Gut sichtbar und jetzt auf dem neuesten technischen Stand, sind die neuen beleuchteten Fluchtwegehinweise mit integriertem Notlicht. Alles in allem bringe die Gesamtmaßnahme für alle Nutzer der Schulgebäude mehr Sicherheit und Komfort. - jjh

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