Ordnungsamt unterwegs

Ausgangssperre: Es wird kontrolliert

Das Meinerzhagener Ordnungsamt wird Kontrollgänge unternehmen.
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Das Meinerzhagener Ordnungsamt wird Kontrollgänge unternehmen.

Meinerzhagen weist einen der höchsten Inzidenzwerte im Märkischen Kreis auf – die nächtliche Ausgangssperre soll auch in der Volmestadt ein Absinken der Infektionszahlen bewirken.

Meinerzhagen – Ob sich alle Bürger daran halten, das werden Polizei und die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden kontrollieren. Auch in Meinerzhagen. Den fließenden Verkehr stoppen, das darf nur die Polizei. Die Mitarbeiter des Meinerzhagener Ordnungsamtes werden sich deshalb auf das „ruhende Geschehen“ im Stadtgebiet konzentrieren. Fachbereichsleiter Helmut Klose erläuterte, dass in der Volmestadt bereits seit zwei Wochen die Anzahl dieser Kontrollen deutlich erhöht worden sei.

Teams sind im Einsatz

Dazu werde auch nicht nur das Personal aus dem zuständigen Fachbereich eingesetzt. Auch Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ämtern seien einbezogen. „Schon jetzt haben wir drei Zwei-Mann-Teams im Einsatz, teilweise bis 23 Uhr. Zwei Teams sind zu Fuß unterwegs, ein anderes mit dem Auto. Letzteres kümmert sich auch um das Geschehen in den Außenbereichen. Das werden wir jetzt natürlich beibehalten“, informiert Klose.

Was die Ausgangssperre betrifft, werde man „im Rahmen der Möglichkeiten“ handeln. Dabei gebe es durchaus einen engen Schulterschluss mit der Polizei „Diese Zusammenarbeit hat in der Vergangenheit sehr gut geklappt“, berichtet Klose von Abläufen, die sich seit vielen Monaten eingespielt haben.

Keine Meinerzhagener Alleingänge

Meinerzhagen weist im Kreisvergleich eine extrem hohe Inzidenz auf. Gibt es in der Verwaltung deshalb bereits Pläne, durch zusätzliche Beschränkungen gegenzusteuern, beispielsweise durch eine Maskenpflicht in der Innenstadt, die anderswo – beispielsweise in Altena – bereits seit einiger Zeit gilt? „Das ist derzeit nicht in Planung. Einen Meinerzhagener Alleingang wird es nicht geben“, berichtete Helmut Klose gestern. Auch Sperrungen bestimmter Bereiche, die in der Vergangenheit als Treffpunkte dienten, sind laut Auskunft des Fachbereichsleiters bisher nicht vorgesehen.

Insgesamt zieht Helmut Klose aus Meinerzhagener Sicht ein recht positives Fazit, was die Kontrollen durch das heimische Ordnungsamt angeht: „Schon vor Ostern hatten wir, mehr als an den Feiertagen selbst, mehrere Verstöße gegen die geltenden Bestimmungen. Nachdem wir verstärkt kontrolliert und mehrere Verfahren eingeleitet haben, hat sich die Situation aber wieder beruhigt, es gab eine Abflachung“, bilanziert er.

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