Meinerzhagener muss sich vor Gericht verantworten

Keine Fahrerlaubnis, dafür Amphetamin im Blut

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Ein 43-jähriger Meinerzhagener muss sich wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis vor Gericht verantworten.

Meinerzhagen – Vor zehn Jahren hatte ein Meinerzhagener seine Fahrerlaubnis wegen Drogenkonsums verloren. Seither hat sich der 43-Jährige nicht um die Wiedererlangung bemüht. Vom Fahren konnte ihn das jedoch nicht abhalten.

Und so saß der Mann zum wiederholten Mal wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis im Amtsgericht Meinerzhagen. Das Urteil: 2400 Euro Geldstrafe und sechs Monate Sperre zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis.

„Die Staatsanwältin hat recht“, bestätigte der Angeklagte kurz und knapp den Vorwurf, am 6. Juli 2018 auf der Volmestraße unterwegs gewesen zu sein. Der Polizei gegenüber soll der Angeklagte, laut Aktenlage, gesagt haben, er fahre schon länger ohne Erlaubnis. Wegen seiner Arbeit. 

Bei der Fahrt war Amphetamin im Blut des Angeklagten festgestellt worden. Zwar zu wenig, um strafrechtlich relevant zu sein, allerdings genug, dass das Straßenverkehrsamt beim Wunsch, die Fahrerlaubnis zurückzubekommen, eine MPU verlangt, erklärte der Richter.

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