Jugendherberge als Flüchtlingsunterkunft

Nutzung der Jugendherberge für Flüchtlinge verlängert

Die Jugendherberge an der Bergstraße kann noch bis Ende April als Flüchtlingsunterkunft der Bezirksregierung genutzt werden.

Meinerzhagen - Der persönliche Einsatz von Bürgermeister Jan Nesselrath und Fachbereichsleiter Heinz-Gerd Maikranz hat gefruchtet: Am Mittwoch erreichte die Stadt ein Schreiben der Bezirksregierung, in der einer weiteren Nutzung der Jugendherberge für die Unterbringung von Flüchtlingen bis Ende April zugestimmt wird.

Genau das war bekanntlich das Ziel der Stadtverantwortlichen, als sie am 15. Januar in Arnsberg vorsprachen. Heinz-Gerd Maikranz zeigte sich erleichtert über die positive Wendung, mit der vor der Jahreswende kaum jemand gerechnet hatte.

Maikranz erinnerte im Gespräch mit der MZ jedoch an das positive Gespräch, dass man vor etwa zwei Wochen geführt habe. Zudem habe man bereits seit Ende November in engem Kontakt mit den Verantwortlichen gestanden.

 „Natürlich sind wir froh, dass unsere Bemühungen von Erfolg gekrönt sind“, sagte der Fachbereichsleiter für Soziales. So werden die an der Bergstraße untergebrachten Flüchtlinge dem städtischen Kontingent weiter angerechnet. Das heißt konkret: Die Stadt beherbergt in eigener Regie derzeit etwa 365 Männer, Frauen und Kinder, „wir erhalten aber weiterhin Zuweisungen, als hätten wir 505“, erklärte Heinz-Gerd Maikranz die Auswirkungen des nun längeren Mietverhältnisses zwischen Land und Jugendherbergswerk – die Gespräch zwischen beiden Parteien stünden kurz vor dem Abschluss.

 Eine weitere Verlängerung der Nutzung sei jedoch ausgeschlossen, so Maikranz. „Wir werden im politischen Raum besprechen müssen, wie es dann weitergeht.“

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