Hasso Simon kandidiert für den Bundestag

Der M;einerzhagener Hasso Simon kandidiert im September für die AfD. - Archivfoto: Beil

Meinerzhagen -   Der Meinerzhagener Hasso Simon ist einer von zwei Direktkandidaten für den Märkischen Kreis und den Kreis Olpe, die bei der Bundestagswahl am 22. September für die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) antreten werden.

Von Jürgen Beil

Simon kandidiert im Wahlkreis 149, der neben Meinerzhagen und Kierspe auch die Kommunen Halver, Herscheid, Lüdenscheid, Schalksmühle, Attendorn, Drolshagen, Finnentrop, Kirchhundem, Lennestadt, Olpe und Wenden umfasst.

Im nördlichen Märkischen Kreis wird der Fröndenberger Sebastian Schulze im Wahlreis 150 für die AfD kandidieren. Er ist ledig, wurde 1976 geboren und laut Pressemitteilung „Unternehmer in Menden“.

Hasso Simon ist kein Politik-Neuling. Er war bereits Mitglied und Kadidat für die Rentnerpartei, bevor er zur AfD wechselte. Simon ist 66 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter. Als Qualifikation gibt er „Fachmann für Finanz- und Gesundheitswesen“ an.

Die AfD will in jedem Bundesland zur Bundestagswahl 2013 antreten. „Die 16 Landesverbände der Partei übertrafen jeweils deutlich die Anzahl der benötigten Unterstützungsunterschriften und werden auch in rund der Hälfte aller Wahlkreise mit Direktkandidaten vertreten sein“, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei.

Die Partei möchte nach eigenen Vorstellung „der ,alternativlosen’ Politik der im Bundestag vertretenen Parteien entgegenwirken“. Die AfD fordert „eine geordnete Auflösung des aktuellen Euro-Währungsgebietes, lehnt eine Transferunion ab und bejaht ein Europa souveräner Staaten“. Eine Vereinfachung des Steuerrechts soll durchgesetzt werden. „Kinderfreundlichkeit“ und eine „bundesweite Vereinheitlichung die Schulbildung“ sind weitere Ziele. „In der Energiepolitik muss ein Konzept für bezahlbare Energie gefunden werden“, heißt es im Wahlprogramm weiter. Und schließlich hat sich die AfD auch mit der Zuwanderung beschäftigt: „Die Einwanderung nach Deutschland muss so gestaltet werden, dass unser soziales Netz nicht überdehnt wird“, steht in der Pressemitteilung zur Kandidatenaufstellung nachzulesen.

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