Modernste Brennwerttechnik für die Ebbeschule Valbert

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Junior-Meister Patrick Holz (links) gemeinsam mit einem Mitarbeiter und dem ausgebauten alten Schaltschrank der Heizungsanlage.

VALBERT - Fast 30 Jahre sorgte die Heizungsanlage in der Ebbeschule in Valbert an kalten Tagen für warme Klassenräume. Nur allzu logisch, dass sie sich damit technisch längst nicht mehr auf der Höhe der Zeit befindet und unnötig viel Energie verbraucht...

Nicht zuletzt deshalb hatten die Mitarbeiter vom Sachgebiet Gebäudemanagement bei der Stadt Meinerzhagen, Piero del Casale und Hans-Georg Föster, im vergangenen Jahr schon gehofft, mit Einsparungen aus dem Konjunkturpaket 2 die Maßnahme „vorziehen“ zu können. Letztendlich ließ sich dieser Wunsch aber nicht realisieren, so dass nunmehr, wie ursprünglich geplant, in diesem Jahr der Austausch der Heizung erfolgt.

Seit der vergangenen Woche sind die Mitarbeiter der Meinerzhagener Firma Heizungsbau- und Elektrotechnik Holz damit beschäftigt, die „alte Anlage“ abzureißen und Platz für die neue Technik zu schaffen. Für den „Jungmeister“ Patrick Holz, der als Junior schon die „zweite Generation“ des Familienbetriebes darstellt und seinen Kollegen, ist die Heizung der Ebbeschule keine „Unbekannte“. „Im Rahmen der Anlagenwartung für die Stadt, sind wir mehr oder weniger regelmäßig hier im Einsatz gewesen“, so Patrick Holz im Gespräch mit der MZ.

Rund 100 000 Euro kostet die neue, weiterhin mit Erdgas betriebene Heizung, welche mit ihrer Brennwerttechnik und neuester Steuerung einen aktiven Beitrag zum Energiesparen und somit zur Entlastung der städtischen Finanzen leistet. „Wir sparen mit dieser modernen Heizung gegenüber dem alten Schätzchen rund 30 Prozent bei den Verbrauchskosten“, so Heinz-Georg Föster.

Für Hausmeister Günter Mockenhaupt ist der Einbau der neuen Heizung quasi eine „Wiederholung“.

Er, der seit mehr als 30 Jahre in der Ebbeschule tätig ist, kann sich noch gut an den Einbau der jetzt abgebrochenen Heizung erinnern und ist rückblickend froh darüber, dass es in der Vergangenheit nur kleinere Ausfälle gab und die Ebbeschule immer gut geheizt werden konnte.

Die „Radikalkur“ im Heizungskeller der Ebbeschule hat allerdings keinerlei Auswirkungen auf die Leitungen und Heizkörper in den Unterrichtsräumen und Büros. Diese sind bereits vor Jahren ausgetauscht und mit Raumthermostaten versehen worden.

Wenn alles nach Plan verläuft, kann die neue Heizung Ende der Sommerferien in Betrieb genommen werden. Genügend Zeit also für Hausmeister Günter Mockenhaupt, sich bis zum Schulbeginn in Ruhe mit der neuen Technik vertraut zu machen.

Auch in anderen Schulgebäuden nutzt die Stadt die Sommerferien, um ohne Störungen für den „Normalbetrieb“ die größeren Baumaßnahmen durchzuführen (MZ berichtete). Bis zum Schulbeginn am 22. August müssen diese insgesamt sieben Aufträge abgeschlossen sein. Ihr finanzielles Gesamtvolumen beläuft sich dabei auf rund 542 000 Euro.

Bei den Ausschreibungen der Arbeiten konnten auch etliche heimische Handwerksfirmen berücksichtigt werden, da sie die wirtschaftlichsten Angebote unterbreitet hatten. - Jochen Helmecke

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