In Meinerzhagen

Rettungshelikopter landet an falscher Adresse: Einsatzkräfte treffen Entscheidung

Ein Rettungshelikopter war am Mittwoch in Meinerzhagen im Einsatz.
+
Ein Rettungshelikopter war am Mittwoch in Meinerzhagen im Einsatz.

Am Mittwochabend flog ein Rettungshelikopter zur falschen Adresse in Meinerzhagen. Die Rettung wurde deshalb auf anderem Wege fortgesetzt.

Meinerzhagen - Über die Dramatik des Notfalls hinaus wurde ein Rettungshubschrauber-Einsatz in Meinerzhagen von besonderen Umständen begleitet. Gegen 17.30 Uhr wurden die Luftretter in den Philosophenweg alarmiert. Ein Patient befand sich in kritischem Zustand und sollte schnellstmöglich in eine geeignete Klinik mit freien Kapazitäten geflogen werden.

StadtMeinerzhagen
Fläche115,2 km²
Bevölkerung20.918 (30. Juni 2010)

Meinerzhagen: Helikopter landet an falscher Adresse - Rettung mit Schaulustigen

Die Bedingungen für eine Landung waren gut: In unmittelbarer Nähe des Straßenzuges erwarteten große Wiesen den Piloten - doch die Feuerwehr, die den Landeplatz absicherte, wartete vergebens. Schnell stellte sich heraus, dass der am Siegener Jung-Stilling-Krankenhaus stationierte Helikopter einige Straßen entfernt gelandet war.

Grundsätzlich ist das nicht ungewöhnlich, da sich die Piloten ihre Landeplätze mit Blick aus der Luft selbst aussuchen. In diesem Fall war es wohl ein Missverständnis in der Alarmierungskette, bei der Hubschrauber-Besatzung war schlicht eine falsche Adresse angekommen. Auch das ist nach Auskunft der Besatzung keine völlige Seltenheit, da diese über mehrere Instanzen übermittelt würden.

Meinerzhagen: Ungewöhnliche Landung eines Rettungshelikoptes lockt Schaulustige an

Eher ungewöhnlich ist allerdings eine Landung auf einer Wiese zwischen zwei Häuserzeilen: Der „EC 135“ wurde sicher zwischen der Haarbrinkstraße und der Dränkerkampstraße gelandet. Dort säumten zahlreiche Schaulustige das Spektakel, weshalb die gerade erst heimgekehrte Feuerwehr erneut ausrücken musste.

Für den Piloten war es nicht notwendig, nochmal für die kurze Distanz zum richtigen Einsatzort in die Luft zu gehen. Es war medizinisch vertretbar, den Patienten mit dem Rettungswagen zum Hubschrauber zu bringen, erklärte der Notarzt der Luftretter. Zum Wohle des Patienten wurde schlussendlich sogar ein völlig anderer Weg gewählt: Der Patient konnte nicht mit dem Hubschauber transportiert werden. Die betroffene Person kam mit dem Rettungwagen ins Lüdenscheider Krankenhaus.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare