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Meinerzhagen bleibt weitestgehend verschont

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Von: Simone Benninghaus

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In Meinerzhagen waren Mitarbeiter des Baubetriebshofes im Einsatz und sorgten unter anderem dafür, dass das Wasser aus den Bächen auf dem vorgesehenen Weg abließen konnte.
In Meinerzhagen waren Mitarbeiter des Baubetriebshofes im Einsatz und sorgten unter anderem dafür, dass das Wasser aus den Bächen auf dem vorgesehenen Weg abfließen konnte. © Benninghaus, Simone

Frank Rohrmann ist einen Tag nach den heftigen Regenfällen und seinen dramatischen Auswirkungen in den Nachbarkommunen erleichtert: „Wir sind verschont geblieben.“ Meinerzhagen habe Glück gehabt, resümiert der Vorarbeiter des Meinerzhagener Baubetriebshofes.

Meinerzhagen – Dennoch: Auch Rohrmann und seine Mannschaft waren am Mittwoch bis zum späten Abend mit den Folgen der Wassermassen beschäftigt. Man habe schnell reagiert und dann kontinuierlich betroffene Gebiete abgearbeitet. Vorrangig habe die Arbeit darin bestanden, die im Stadtgebiet vorhandenen Gitterroste frei von Ästen und dergleichen zu halten. „Solchen Wassermengen schaffen sie sonst nicht.“ 30 größere Roste dieser Art gebe es in Meinerzhagen und Valbert.

Gefahr für das Freibad

Ernst sei es für das Meinerzhagener Freibad geworden, weil hier ein Rost verstopft war. Im schlimmsten Fall hätte sich das Wasser hier seinen Weg nicht nur ins Freibad, sondern auch in die Schächte bahnen können. „Wenn dann die Technik betroffen gewesen wäre, wäre es schlimm gewesen.“ Reinigungsarbeiten waren am Donnerstag trotzdem nötig. Das Bad blieb daher geschlossen.

Auch an der Lindenstraße konnte ein Wasserschaden verhindert werden. Das Wasser drohte hier in eine Bäckerei zu laufen.

Einsatz mit Bagger

Die immensen Regenmassen konnten auch der Immecker Bach und der Immecker Teich am Abend nicht mehr fassen, auch hier rückten die Mitarbeiter des Bauhofes mit einem Bagger an, sorgten dafür, dass der Bach umgeleitet werden konnte und die Kellerräume der anliegenden Häuser trocken blieben.

Glück sei es am Mittwoch gewesen, dass es windstill gewesen sei. „Sonst wären die Auswirkungen wohl größer gewesen“, vermutet Rohrmann. Sobald 30 Liter Regenwasser pro Quadratmeter fallen, werde er aktiv, berichtet der Vorarbeiter. Am Mittwoch waren es 100 Liter.

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