Mehrere Gebäude werden saniert

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An der Stadthalle werden Fenster aus dem Jahr 1978 durch neue ersetzt. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Derzeit werden an mehreren städtischen Gebäuden teilweise umfangreiche Sanierungs- und Reparaturarbeiten ausgeführt.

Dabei sind sowohl die allgemeine Erhaltung und Verbesserung der Bausubstanz, als auch energetische und elektrotechnische Optimierungen der Grund für die erheblichen Investitionen.

Auch am und im Gebäude der Stadthalle sind die Handwerker am Werk. So hat in den letzten Tagen die Finnentroper Firma Sondermann die Fenster der Stadtbücherei und deren gesamten Eingangsbereich ausgetauscht.

„Die alten Alu-Fenster waren noch die Originale aus dem Jahr 1978. Mittlerweile haben die Beschläge teilweise Probleme bereitet. Ersatzteile waren auch nicht mehr zu bekommen“, so die detaillierte Erklärung für die Notwendigkeit der Maßnahme durch Piero del Casale von der Stadt Meinerzhagen.

Die eingebauten Alu-Fenster und Fassadenteile stammen vom Hersteller Schüco, womit auch gleichzeitig ein Bezug zur Meinerzhagener Firma Otto-Fuchs (Schüco International ist eine Tochtergesellschaft von Otto Fuchs) hergestellt wird.

Zusammen mit den durchgeführten Malerarbeiten und den noch ausstehenden Arbeiten an der Fassade werden rund 100 000 Euro aus dem Stadtsäckel aufgewendet.

Für das nächste Jahr ist der Austausch der Fenster auf der rechten Seite, neben dem Eingang der Bücherei, vorgesehen (Schul- und Kulturamt, Stadtarchiv). Kostenansatz hierfür: Etwa 150 000 Euro.

Verbessert wurden im Rahmen der Maßnahme auch die Lichtverhältnisse des bisher „fensterlosen“ Gesellschaftsraumes, zwischen dem Foyer der Stadthalle und dem Restaurant. Im Rahmen der letzten Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses informierte die Verwaltung darüber, dass dort nunmehr ein „Dachreiter“ für rund 30 000 Euro Ein- und Umbaukosten das Tageslicht in den Raum eindringen lässt.

Ebenfalls musste in diesem Bereich die Falt-Trennwand des Gesellschaftsraumes aus Brandschutzgründen gegen ein im Brandfall selbstschließendes Brandschutztor ausgetauscht werden. Die Kosten hierfür schlagen mit rund 20 000 Euro zu Buche.

„Hinzu kommen noch weitere, kleinere Brandschutzmaßnahmen, die wir im Laufe eines Jahres nach und nach umsetzen“, so Piero del Casale. In diesem Zusammenhang verweist er auf die regelmäßigen Brandschauen, deren Ergebnisse auch immer wieder mal zu technischen Anpassungen wegen neuer oder geänderter Vorschriften führen. Ausgaben, die letztendlich der Sicherheit der Stadthallen-Besucher zu Gute kommen.

Hinsichtlich der farblichen Gestaltung der Stadthallenfassade bereitet die Verwaltung zurzeit ein Gesamtkonzept vor, welches in einer der nächsten Sitzungen im Fachausschuss vorgestellt werden soll. Bis zu einer endgültigen Entscheidung in dieser Frage, bleiben die entsprechenden „Felder“ an der ausgetauschten Fassade noch im „Rohbauzustand“. ▪ jjh

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