Kinder fordern ihre Rechte ein

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Eine sprichwörtlich runde Sache war der Weltkindertag auch für diese beiden Steppkes.

Meinerzhagen - „Viele tolle Sachen können wir heute machen.“ Diese Zeile aus dem Lied, das OGS-Kinder auf dem Stufen der Stadthalle bei der offiziellen Eröffnung der vierten Feier des Weltkindertages in Meinerzhagen schmetterten, war am Samstag Programm.

Von Luitgard Müller

Noch während die Verzehrkarten verteilt wurden, für die die kleinen Gäste kostenlos Waffeln, Würstchen, Popcorn, ein Tischset und drei Getränke bekommen konnten, eroberten die Kinder bereits mit Begeisterung die zahlreichen Spielgeräte des Feuerroten Spielmobils.

223 Mädchen und Jungen waren in diesem Jahr der Einladung der Arbeiterwohlfahrt gefolgt - damit 30 mehr als im Vorjahr - und hatten mindestens genauso viele Erwachsene mitgebracht. Da der Himmel für die Dauer des Festes darauf verzichtete, Regenschauer zur Erde zu schicken, konnte im Eingangsbereich der Stadthalle und auf dem Vorplatz fröhlich gefeiert werden.

Das Lied zum Weltkindertag, der in diesem Jahr unter dem Motto „Jedes Kind hat Rechte!“ stand, hatte Nadine Ley vom Offenen Ganztag der Schule Am Kohlberg für diesen Anlass geschrieben und mit den Kindern einstudiert. Vor 25 Jahren wurde die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet, die allen Kindern Rechte und Schutz vor Ausbeutung und Gewalt garantiert. Doch bei der Umsetzung dieser Kinderrechte gibt es heute immer noch weltweit und auch in Deutschland erhebliche Defizite.

Auf einigen Gemälden, die von den Kindern ausgemalt werden konnten, wurden diese Rechte ebenfalls thematisiert. Die Konturen hatte Betti Fessen-Fallseher gemalt, die Staffeleien Sabine Kramer zur Verfügung gestellt.

223 Kinder feiern den Weltkindertag

Die farbenfrohen Bilder sollen in Kürze an Meinerzhagener Einrichtungen verschenkt werden, damit auch dort die Kinderrechte im Blick bleiben.

Mitarbeiter der Kindergärten Rappelkiste und Schürfelde, die Offenen Ganztaggrundschulen Kohlberg, Auf der Wahr und Ebbeschule sowie der Awo-Ortsvereins hatten das Fest organisiert und einige Stationen für die kleinen Gäste vorbereitet.

Um den großen Wurf ging‘s beim Dosenwerfen. Loom-Armbänder, zurzeit groß in Mode, konnten gebastelt werden. In der Farbschleuder entstanden außerdem farbenprächtige Kunstwerke. Schmuckanhänger wurden aus Silberdraht gefertigt. Buttons konnten selbst gestaltet und noch mehr Bilder gemalt werden. Langeweile hatte da keine Chance.

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