Quartiersbüro wieder mit Leben füllen

Petra Gothe, Jutta Gruß-Rinck, Bernd-Martin Leonidas und Friedrich Rothaar (von links) werben für das Quartiersbüro. - Foto: Beil

MEINERZHAGEN - „Vor dem Bürgerentscheid in Sachen Stadthallen-Umfeld wurde das Quartiersbüro gut angenommen. Danach ist es eher ruhig geworden“, zog Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar am Mittwoch ein Fazit.

Von Jürgen Beil

Die Einrichtung an der Hauptstraße 30 soll ein Treffpunkt für die Bürger sein. Abwechselnd sitzen hier Experten in Sachen „Regionale“, die Auskunft geben können über die bisherigen Planungen – auch zum Stadthallen-Umfeld. Anregungen, aber auch Kritik sind erwünscht. Hauptsache für die Mitarbeiter der Stadt, des Stadtmarketings und des Düsseldorfer Büros „Architektur, Stadtplanung, Stadtentwicklung, Hamerla/Gruß-Rinck/Wegmann und Partner“ (ASS) ist, dass Bürger kommen und Interesse zeigen.

„Auf den Tisch“ können dabei die vielfältigsten Themen kommen: Das Programm zur Verschönerung von Fassaden in der Innenstadt, der Leerstand von Geschäften, Ideen in Sachen „Tourismusförderung“ oder eben der Gesamtkomplex „Attraktivitätssteigerung“. Am Mittwoch warben auch Friedrich Rothaar und Petra Gothe von der Stadt, Stadtmarketing-Geschäftsführer Bernd-Martin Leonidas und Jutta Gruß-Rink (ASS) dafür, das Quartiersbüro zu besuchen. „Aber wir sitzen nicht hier und warten einfach. Jetzt werden wir zum Beispiel interaktive Prozesse anstoßen. Wir wollen die Anlieger der Fußgängerzone zu Gesprächen einladen, Workshops sind geplant. Was soll passieren? Dieser Frage werden wir uns widmen und die Themen Leerstände, Gestaltung und Nutzungskonzepte angehen.“ Dass Meinerzhagen gemeinsam nach vorn gebracht werden kann, ist für Jutta Gruß-Rink keine Frage. Und dazu sollen möglichst alle an einem Strang ziehen – Bürger, Planer und politische Entscheidungsträger.

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