Spitzenbewertung für das Langemann-Haus bestätigt

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Freuen sich über die Spitzenbewertung: Ingrid Papst, Monika Besner und Pastor Klaus Kemper-Kohlhase (von links). ▪

MEINERZHAGEN ▪ „Wir freuen uns über die beständig gute Note. Als relativ altes Haus wurden wir toll benotet. Das zeigt, dass die Mitarbeiter sehr gut geschult sind. Die Leitung des Hauses ist sehr ehrgeizig und sie handelt zum Wohle der Angehörigen und der Bewohner.“

Was Pastor Klaus-Kemper Kohlhase so froh stimmt, ist die neue Bewertung des Seniorenheimes Wilhelm-Langemann-Haus durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), die jährlich vorgenommen wird. Kemper-Kohlhase ist Vorsitzender des Kuratoriums „Langemann-Haus“. Dieses ehrenamtliche Gremium begleitet die Arbeit in der Einrichtung des Evangelischen Perthes-Werkes. Dem Kuratorium gehören neben den hauseigenen Leitungsverantwortlichen, der Mitarbeitervertretung, dem Beirat und einem Vertreter des Evangelischen Perthes-Werkes Mitglieder der Kirchen- und Kommunalgemeinde an. Ziel ist dabei laut Kuratoriumsordnung „die Einbindung der Einrichtungen (...) in die jeweilige kirchliche und kommunale Gemeinde“.

Bereits 2011 erhielt das Langemann-Haus nach Prüfung durch den MDK die kaum zu überbietende Note 1,2 – diese Bewertung wurde 2012 erneut vergeben. „Das zu bestätigen ist unser eigentlicher Erfolg. Unsere Qualität hat sich gefestigt“, freut sich die Leiterin des Hauses, Monika Besner. Und auch die Pflegedienstleiterin der Einrichtung an der Mühlenbergstraße, Ingrid Papst, ist über die erneute Spitzenbewertung hoch erfreut: „Die Abläufe – beispielsweise die Pflegedokumentation – sind bei uns in den Alltag übergegangen.“

Bereits am 7. Mai dieses Jahres hatte sich die Kommission des MDK unangemeldet im Langemann-Haus eingefunden. Neben einer Prüfung der Pflegedokumentationen standen Gespräche mit Bewohnern und natürlich Besichtigungen aller Bereiche des Hauses auf der Tagesordnung der Experten. Was dabei herauskam, ist in der Qualitätsanalyse Punkt für Punkt nachzulesen, wobei sich die Gesamtnote aus mehreren einzelnen Wertungen zusammensetzt: Für „Pflege und medizinische Versorgung“ wurde dem Langemann-Haus eine 1,2 verliehen, der „Umgang mit demenzkranken Bewohnern“ erbrachte eine 1,3. „Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung“ wurde vom MDK sogar mit einer glatten 1,0 beurteilt, ebenso wie „Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene“. Das alles brachte die Einstufung in die Kategorie 1,2 – womit das Langemann-Haus exakt den Landesdurchschnitt repräsentiert. In der Sparte „Befragung der Bewohner“ schließlich stand unter dem Strich eine 1,3, diese Note fließt allerdings nicht in die Gesamtbwertung ein. Insgesamt wurden 19 Bewohner des Hauses in die Prüfung einbezogen, 14 Personen wurden befragt.

Für Monika Besner ist die hervorragende Note kein Grund, sich zurückzulehnen: „Wir bleiben wach und werden nun nicht leichtsinnig.“ Dass der Erfolg dem ganzen Team des Hauses zu verdanken ist, weiß sie genau: „Deshalb geht ein großes Dankeschön an alle Mitarbeiter.“

Getestet wurden vom MDK auch zwei Senioreneinrichtungen im benachbarten Kierspe. Sie schnitten schlechter ab als das Langemann-Haus. Die Gesamtnote für die am 30. Januar geprüfte Seniorenresidenz Kierspe ergab eine Gesamtnote von 2,1. Das Seniorenzentrum Kierspe, getestet am 12. März, erhielt eine 2,2. ▪ Jürgen Beil

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