Per Mausklick zum Sozialen Beratungszentrum

Über die Homepage der Stadt ist nun auch das Soziale Beratungszentrum erreichbar.

WERDOHL ▪ Das Soziale Beratungszentrum in Werdohl gibt es schon seit zehn Jahren im Bürgerhaus an der Schulstraße, „trotzdem ist es nicht so bekannt, wie wir uns das wünschen würden“, sagt Ute Zorn, die sich für die Diakonie Mark Ruhr um Erwerbslosenberatung in Werdohl kümmert. Die Bekanntheit des Sozialen Beratungszentrums könnte sich allerdings bald steigern: Nun ist die Suche nach einer Beratungsstelle nämlich durch einen Klick auf die Homepage der Stadt Werdohl möglich.

„Die Internettechnologie schreitet immer weiter fort. Nach einigen Startschwierigkeiten sind mittlerweile zum Beispiel auch die Senioren auf den Zug in die richtige Richtung aufgesprungen und tun einiges, um nicht abgehängt zu werden“, sagte Bürgermeister Siegfried Griebsch, als im Rathaus der neue Link auf das Soziale Beratungszentrum vorgestellt wurde. Die Homepage der Stadt sei sehr gut aufgestellt, lobte Griebsch. Nach seiner Ansicht ist auch das Beratungszentrum ein Modell, dessen Angebote sich „wunderbar ergänzen“. Laut Griebsch ist das Werdohler Beratungszentrum eines von nur zwei Beratungszentren in Nordrhein-Westfalen, die mehrere Träger unter einem Dach vereinen.

Zu diesen Trägern zählen neben der Arbeiterwohlfahrt, der Caritasverband, das Diakonische Werk Lüdenscheid-Plettenberg und die Diakonie Mark Ruhr.

Sie bieten Beratungsangebote in verschiedenen Bereichen an. Das Spektrum reicht von Erziehungs- und Elternfragen, die hier gestellt werden können, der Schwangeren- und Partnerschaftsberatung bis zur Erwerbslosenberatung, der Migrationsberatung oder der Schuldner- und Insolvenzberatung. Angeboten wird weiterhin die Sozialberatung für Spanier und Portugiesen sowie eine Rechtschreib- und Rechenförderung.

Auf der Werdohler Internetseite ist das Soziale Beratungszentrum über die Rubrik „Leben in Werdohl“ zu finden. Wer hier seinen Beratungswunsch angibt, findet die zuständigen Beratungsstellen.

Nun seien nicht nur alle Träger unter einem Dach vereint, sondern auch alle Informationen, würdigte Bürgermeister Griebsch die Arbeit von Elke Kurz und Reinhardt Haarmann von der Serviceabteilung der Stadt, die alle Informationen der Beratungsstellen gesammelt und aufbereitet hatten.

Das Soziale Beratungszentrum sei ein hervorragendes Angebot der Stadt, sagte Ute Zorn von der Diakonie Mark-Ruhr stellvertretend für ihre beratenden Kollegen. „Wir hoffen, dass wir durch das Internet noch bekannter und bewusster werden.“ - Simone Benninghaus

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