Schützenfest

Harter Wettkampf auf dem Schießstand: Das ist der neue Schützenkönig in Valbert

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Der neue König Markus Kötting auf dem Weg vom Schießstand in die Halle: Die Valberter Jäger schießen dazu zum Salut.

Valbert - Markus Kötting ist neuer König der Schützen im Ebbedorf. Ihm zur Seite steht Königin Anja Heyden. Zuvor hatte sich der neue Regent mit Oliver Ginter auf dem Schießstand einen harten Wettkampf geliefert.

Trotz des schnell eingespannten Gewehres für die starke Brenneke-Jagdmunition leistete der hölzerne Vogel am Samstagnachmittag lange Widerstand. Erst um 17.20 Uhr fiel der Rumpf von der Stange. Das war aber auch dem Unwetter geschuldet, das den zeitlichen Ablauf des Königsschießens verzögerte.

Antreten auf dem Denkmalplatz

Der Samstag, zweiter Festtag der Valberter Schützen, begann mit dem Antreten auf dem Denkmalplatz. Hauptmann Klaus Haferkorn und Dominik Busch in seiner Zusatzfunktion als Oberst kamen dabei angesichts des „ungebührlichen Verhaltens einiger Schützen“ um zwei lustige Strafaktionen nicht herum.

Die Jäger feuern zum Salut

Unter dem Kommando von Rasmus Berghaus feuerten die Valberter Jäger auch in diesem Jahr wieder zum Salut. Begleitet von den Aktiven des Musikvereins Lyra Altenhof und den Musikern des Fanfarenzuges Meinerzhagen ging es dann die Ihnestraße hinauf zur Königsresidenz am Alten Weg, Hier erwartete das zu dieser Zeit noch amtierende Königspaar Andreas Hornbruch und Diana Schulte samt Hofstaat die Schützen. In einer kurzen Rede dankte der scheidende König für ein tolles Amtsjahr und forderte: „Lasst uns an der Schützen-Tradition festhalten.“ 

Valberter Schützenfest

Mit den ersten Tropfen des einsetzenden Gewitterregens erreichte der Schützenzug schließlich die rettende Ebbehalle, in der die Funkenmariechen des Vereins bereits viele Gäste mit Kaffee und Kuchen bewirteten. Wegen des Wetters verzögerte sich der Start des Königsvogelschießens und damit anschließend auch der Beginn des Königsballs. Für die vielen Gäste war das aber kein Problem. Dominik Busch begrüßte am Festabend neben vielen Ehrengästen zahlreiche Mitglieder der befreundeten Vereine aus Meinerzhagen, Hunswinkel, Rinkscheid und Kierspe. In seiner Festrede ging er dann auf die Bedeutung des Schützenwesens für die Traditionspflege und die Förderung der Gemeinschaft ein. Das rege Vereinsleben bringe die Menschen im Dorf zusammen, biete Freude und Geborgenheit und sei damit ein zentrales Stück Heimat, so Busch.

Party bis in den frühen Morgen

Zur flotten Partymusik der Band „Diesaßda“ wurde nach der Krönungszeremonie bis in den frühen Morgen hinein gefeiert. Am Sonntag folgte die Fortsetzung des Festes mit dem Gottesdienst, dem Frühschoppen, dem Festzug mit Kranzniederlegung am Ehrenmal, dem Prinzenvogelschießen und der abschließenden Schützen- und Prinzenparty.

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