Magnesiumteile fallen in Aluminium-Beizbecken

Die Feuerwehr rückte heute zu einem Einsatz bei der Otto Fuchs KG aus.

MEINERZHAGEN ▪ Durch die schnelle Reaktion des Unternehmens, ging ein zunächst gemeldeter Chemieunfall heute Nachmittag bei der Otto Fuchs KG noch recht glimpflich ab.

In der Halle B3 der Otto Fuchs KG befindet sich ein Aluminium-Beizbecken. Das Becken hat ein Fassungsvermögen von etwa einem Kubikmeter. Da hinein fielen versehentlich fünf jeweils rund fünf Kilogramm schwere Magnesiumstücke. Dabei kam es augenblicklich zu einer chemischen Reaktion. Es bildete sich ein Gas, woraufhin die Verantwortlichen sofort die Be- und Entlüftung der Halle schlossen, um ein Entweichen des Gases zu verhindern.

Die Mitarbeiter der betroffenen Abteilung wurden außerdem sofort evakuiert. Um kurz nach 13.30 Uhr wurde der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Meinerzhagen, kurze Zeit später auch die Löschgruppe Willertshagen, die mit ihrem Messwagen ausrückte, alarmiert. Insgesamt 35 Wehrmänner und drei DRK-Mitglieder der schnellen Eingreifgruppe waren vor Ort. Auch die Polizei rückte aus.

Wie ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage der Meinerzhagener Zeitung erläuterte, hatte sich das Magnesium nach dem Eintreffen der Wehr bereits vollständig aufgelöst. Zunächst hatten die Verantwortlichen noch überlegt, die Überreste des Metalls aus dem Behälter zu bergen. Rund eineinhalb Stunden nach dem Unglück konnten die ersten Gebäudeteile am Nachmittag wieder freigegeben werden. Wie Ulrich Blumenrath von der Freiwilligen Feuerwehr bestätigte, wurden keine gefährlichen Werte durch den Messwagen festgestellt, so dass auch die Wehr wieder abrücken konnte. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Auch sonst hält sich der Schaden in Grenzen. ▪ is

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