Stolpersteine im „Meinhardus“

Herbert Langenohl (rechts) und Rolf Janßen trieben das Projekt „Stolpersteine“ in Meinerzhagen voran. - Foto: F. Zacharias

Meinerzhagen - Mit einer besonderen Ausgabe des heimatgeschichtlichen Magazins „Meinhardus“ wartet kurz vor den Festtagen der Heimatverein auf.

Unter Federführung von Herbert Langenohl entstand ein 60-seitiger Rückblick auf die Entstehung der Initiative „Stolpersteine Meinerzhagen“. Ein Abriss, der den langen Weg vom ersten Antrag der Grünen-Fraktion bis zum positiven Ratsbeschluss am 10. September 2012 aufzeigt.

Deutlich wird dabei auch die zunächst kritische Haltung der Verwaltung gegenüber dem Projekt. So war im erste Beschlussvorschlag die Rede davon, dass das Projekt „möglicherweise durch seinen Export in anderen Städte seine Überzeugungskraft verloren“ habe oder von Fachleuten als „mehr oder minder kommerziell geführtes Projekt“ bezeichnet wurde. Herbert Langenohl, bekanntlich Mitglied der Initiative und seit Beginn an in Meinerzhagen Befürworter der Aktion, führt allerdings auch weitere Argumente gegen die Stolpersteine auf – jedem einzelnen folgt ein Argument für diese Art des Gedenkens.

Komplettiert wird diese Ausgabe des „Meinhardus“ durch zahlreiche historische Dokumente, Zeitungsartikel und interne Protokolle, die auch die finalen Bemühungen der Initiative um eine Ratsmehrheit widerspiegeln.

Der „Meinhardus“, herausgegeben vom Heimatverein Meinerzhagen, ist zum Preis von 5 Euro im Eine-Welt-Laden, Zur Alten Post 9, erhältlich. - zach

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