"Autofreies Volmetal" mit klarem Ziel: Radweg

Am 21. Juni findet wieder die Veranstaltung Autofreies Volmetal statt. - Archivfoto: rh

Volmetal - Zum dritten Mal steht die Veranstaltung „Autofreies Volmetal“ an: Wenn die B 54 zwischen Meinerzhagen (Lidl) und Schalksmühle (Netto) am 21. Juni für den motorisierten Verkehr gesperrt wird, soll entlang der Volme wieder ein buntes Treiben aus Fußgängern, Radfahrern und Skatern herrschen.

Von Frank Zacharias

Die Vorbereitungen laufen – und die Veranstalter freuen sich schon jetzt über eine rundum positive Resonanz. „Man hat manchmal das Gefühl, dass die Leute nur auf unsere Einladung gewartet haben“, sagt Detlef Krüger, der beim Märkischen Kreis Fachbereichsleiter Kultur und Tourismus ist.

Bei den Vorbereitungstreffen für Vereine und Institutionen, die sich in irgendeiner Form am „Autofreien Volmetal“ beteiligen wollen, sei ein enormes Interesse deutlich geworden. „Wir befinden uns noch in der Stoffsammlung, aber es gibt zahlreiche Ideen, die für eine abwechslungsreiche Veranstaltung sorgen werden“, so Krüger, der sich einzig noch ein wenig mehr Aktionen auf der 21 Kilometer langen Strecke vorstellen kann.

„Wir wollen eine Art Stadt- oder Volksfest schaffen, das die Vereine zur Präsentation gerne nutzen. Das funktioniert eben auch durch Auftritte“, erklärt der Fachbereichsleiter, der allerdings schon entsprechende Aktionen durch SGV-Abteilungen und Tanzgruppen auf dem Zettel hat.

Einen hohen Stellenwert hat in der Vorbereitung natürlich auch die Sicherheit. Ein ausführliches Konzept werde derzeit erarbeitet, so Krüger. Ohne die gute Verzahnung unterschiedlicher Einsatzkräfte sei das „Autofreie Volmetal“ aber kaum vorstellbar.

„Da arbeiten Feuerwehr, THW, DRK, Polizei, Kreis und weitere Behörden sehr gut Hand in Hand. Wir zehren da sicher auch von den Erfahrungen aus den ersten beiden Veranstaltungen.“ Weit mehr als 100 Einsatzkräfte sollen am 21. Juni für Ordnung und Sicherheit sorgen – sowohl an den zahlreichen Bahnübergängen als auch an allen sonstigen Zuwegen zur Strecke.

All das bedeutet einen hohen logistischen und planerischen Aufwand, den der Märkische Kreis als Veranstalter aber gerne leistet, wie Detlef Krüger betont. „Wir wollen damit ja auch den Alltagsradverkehr fördern und eine Radfahrkultur entstehen lassen.“

Denn was mit der Veranstaltung geschieht, wenn erst einmal wieder Züge zwischen Meinerzhagen und Lüdenscheid-Brügge fahren, sei fraglich – Stichwort „Sicherheit“. „Bei Zugverkehr wäre die Strecke natürlich unglaublich schwer zu sichern“, weiß Krüger. Um dann an der Volme entlang radeln zu können, wäre ein entsprechend ausgebauter Radweg notwendig – sprich: die Realisierung des Volme-Radwegs. „Dann hätten wir unser Ziel erreicht.“

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