Frische Luft ist wichtig

Frischluft aus dem schwarzen Kasten

In der Aurelia-Demenz-WG an der Mühlenbergstraße sorgt jetzt ein Luftreiniger für Frischluft für Mieter und Mitarbeiter.
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In der Aurelia-Demenz-WG an der Mühlenbergstraße sorgt jetzt ein Luftreiniger für Frischluft für Mieter und Mitarbeiter.

Lüften, lüften, lüften – eine der obersten Regeln in der Corona-Zeit. Um frische Luft und die Reduzierung der Gefahr, sich in schlecht durchlüfteten Räumen oder über die Atemluft mit dem Coronavirus anzustecken, geht es aber nicht nur in Schulen, sondern überall dort, wo Menschen zusammenkommen.

Meinerzhagen –„Auch für uns ist das Thema frische Luft natürlich ausgesprochen wichtig“, berichtet Jochen Sting, Vermieter der Demenz-Wohngemeinschaft Aurelia.

In der Wohngemeinschaft an der Mühlenbergstraße sorgt daher jetzt ein großer schwarzer Kasten im Wohnbereich dafür, dass die winzigen Aerosole und die Virenlast reduziert werden. „Zusätzlich zu den bereits hohen Sicherheitsvorkehrungen des Pflegedienstes wurde ein hochwertiger Luftreiniger der Firma Trotec angeschafft, da die Qualität der Raumluft entscheidend für das Vermeiden von Corona-Infektionen ist“, berichtet Vermieter Jochen Sting. Der Luftreiniger filtere nahezu einhundert Prozent schädlicher Viren und Bakterien aus der Raumluft. „Für die zwölf Mieterinnen und Mieter bedeutet dies Normalität im täglichen Miteinander – trotz Corona“, sagt Sting.

Menschen mit Demenz

In der Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz finde das Leben in der Gemeinschaft im großen, ehemaligen Wohnzimmer des früheren Arzthauses statt. Die Wohnküche mit dem angeschlossenen Wohnzimmer sei tagsüber immer von den zwölf Mietern sowie drei bis vier Mitarbeitern belebt. „Hier wird gespielt, gelacht, gekocht, gegessen und die Zeit miteinander verbracht. Das Mittagsschläfchen findet in den Ruhesesseln im großen Wohnzimmer statt“, erzählt Sting. „Die privaten Zimmer werden überwiegend nur als Schlafzimmer genutzt oder wenn Angehörige zu Besuch kommen.“

Da sich alles im großen Raum abspiele, mache es durchaus Sinn, hier die Luft tagsüber täglich zu reinigen. Sechsmal pro Stunde werde die Luft durch die Filter des 1,30 Meter hohen Gerätes gereinigt. Durch einen zusätzlichen Schalldämpfer störe die Geräuschentwicklung kaum.

Luftreiniger helfen

„Ich habe den Luftreiniger gekauft, da die Wirksamkeit wissenschaftlich bestätigt ist und hier alle Bewohner immer zusammen sind. Den zum Teil hochbetagten Mietern, die beiden ältesten Damen sind Jahrgang 1926, ist das dauerhafte Tragen einer Mund-Nasenbedeckung oder ständiges Lüften nicht zuzumuten und würde auch nicht toleriert,“ so Jochen Sting.

Natürlich müssten die Mitarbeiter im Haus in diesem Bereich weiterhin Mund-Nasenschutz tragen. „Die wichtigste Rolle haben nun die Angehörigen, die sich natürlich ebenfalls an Regeln und Vorsichtsmaßnahmen halten müssen. Durch die wöchentlichen Schnelltests der Mitarbeiter, das Tragen von FFP 2-Masken sowie nun zusätzlich durch den Luftreiniger tue man alles, um die Mieter, aber auch die Mitarbeiter zu schützen. „Wir können eine Corona-Infektion nicht ausschließen, tun jedoch alles dafür was in unserer Macht steht, um das zu verhindern,“ bestätigt auch Julia Knips, Geschäftsführerin des Aurelia Pflegedienstes.

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