Löher Weg: Kanal- und Straßensanierung

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Reger Betrieb herrscht zwischen der Abzweigung ab der Bergstraße bis zur Gerichtsstraße. Ortskundige nutzen gerade zu den Stoßzeiten die ampellose Strecke parallel zur Oststraße.

Meinerzhagen - Es ist quasi eine Daueraufgabe für alle Städte: Die Sanierung der maroden Straßen und Kanäle. So auch in der Vergangenheit und zukünftig in Meinerzhagen. Im Jahr 2015 geht die Maßnahme „Löher Weg“ in die Planungsphase.

Von Jochen Helmecke

Zumindest bei der Straßenoberfläche, den Randbefestigungen und Gehwegen kann auch der Laie sofort die Notwendigkeit der Sanierung erkennen. Das ist bei den Kanälen nicht möglich.

Sie liegen im Straßenunterbau, zum Teil seit vielen Jahrzehnten und sind zwar nicht grundsätzlich marode, aber mit ihrer derzeitigen Dimensionierung mit den heutigen Starkregenereignissen meist überfordert. Und auch im Bereich der Kanaleinläufe hat das stetig steigendende Verkehrsaufkommen Spuren hinterlassen. Absackungen und gebrochene Asphaltränder sind alltäglich.

„Natürlich werden wir unserer Verkehrssicherungspflicht gerecht und beseitigen die akuten Gefahrenstellen umgehend oder sichern sie vorm Überfahren“, so Markus Schade von der Stadt Meinerzhagen auf Anfrage der MZ. Der Fachmann aus dem Rathaus erläutert dabei auch, dass im Falle des Löher Weges letztendlich nur die grundlegende Sanierung der etwa ein Kilometer langen Strecke sinnvoll und effizient ist. Gerade das Verkehrsaufkommen auf dem Löher Weg sei zu Spitzenzeiten erheblich. Viele Ortskundige nutzten ihn, um Abseits der ampelgesteuerten Strecken in die Stadt oder wieder heraus zu kommen. Bedenkt man, vor wie vielen Jahren und vor allem für welche Gewichtsklassen der Fahrzeuge die Straße gebaut wurde, ist es nicht verwunderlich, dass sich der jetzige Zustand eingestellt hat.

Im aktuellen Bauprogramm für 2015 sind nunmehr für die Kanalplanung 15 500 Euro und für die Straßenplanung 25 000 Euro eingestellt. Diese Gesamtsumme von 40 000 Euro ist allerdings nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein.

Denn insgesamt werden die Arbeiten an der Kanal- und Straßensanierung von der Abzweigung an der Bergstraße bis hin zum Giedeweg rund 1,3 Millionen Euro kosten. Der Abschnitt vom Giedeweg bis zur Gerichtstraße, ist bereits vor einigen Jahren sowohl hinsichtlich des Kanals, als auch von der Fahrbahnfläche her, aufgearbeitet worden. Verbaut wird diese stolze Summe in zwei Abschnitten in den Jahren 2016 und 2017. Vorausgesetzt, dass in den jeweiligen Etats dieser Jahre die Mittel durch den Rat bereitgestellt werden.

Während das zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht endgültig sicher ist, stehen zwei Tatsachen im Zusammenhang mit dem Projekt fest: Zum einen werden die Anlieger an den Kosten der Maßnahme nach den Vorschriften des Kommunalabgabengesetzes beteiligt. Zum anderen werden sie, wie bei der Stadt Meinerzhagen bei derartigen Vorhaben üblich, zum frühest möglichen Zeitpunkt über die Planung detailliert informiert. Nicht zuletzt, damit Anregungen, Kritik und Änderungswünsche möglichst mit einfließen können.

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