Feuerwehr kontrolliert Ladung

Lkw-Unfall auf A45: Keine Chemikalien ausgelaufen

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MEINERZHAGEN - Als die Feuerwehr am Dienstagmorgen um kurz nach 4 Uhr alarmiert wurde, hieß es "Chemieeinsatz auf der A45 in Fahrtrichtung Dortmund". Bereits auf der Anfahrt konnte die Autobahnpolizei Entwarnung geben.

Der Lkw war zwischen den Rastplätzen Rothenstein und Drögenpütt in die rechte Leitplanke geraten und hatte sich dabei Teile der Unterfahrschutzes abgerissen. Die Ladung schien nicht beschädigt worden zu sein.

Dennoch musste die Feuerwehr kontrollieren denn die Fracht hatte es in sich. Acht Gebinde mit Natriumcyanid - extrem giftig und in der Regel für die Galvanik benötigt - standen auf der Ladefläche. Unter umluftunabhängigem Atemschutz schauten die Feuerwehrmänner unter die Plane um festzustellen, dass die Ladung noch einwandfrei gesichert war und keine Chemikalien ausliefen.

Schnell konnte also Entwarnung gegeben werden und der Lkw konnte aus eigener Kraft von der Fahrbahn bewegt werden. Der Lkw-Fahrer der Spedition aus dem Kreis Recklinghausen kam mit dem Schrecken davon.

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