Renaturierung

Der Listerbach auf neuen Wegen

In Willertshagen soll die Verrohrung einem so genannten Hamco-Profil weichen.
+
In Willertshagen soll die Verrohrung einem so genannten Hamco-Profil weichen.

Der Listerbach in Willertshagen fließt schon bald auf einem neuen Weg, gleichzeitig steht die Errichtung einer Fertiggarage am Feuerwehrgerätehaus an.

Meinerzhagen – Die Renaturierung des Baches und der Bau der Garage bilden ein miteinander verbundenes Projekt. Kernpunkt der Maßnahme sind der Rückbau von Durchlässen und die Verlängerung des Wasserwegs durch einen mäandrierende Bachverlauf entlang des Gerätehauses.

Neue Garage

Streng genommen ist die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges für die Einheit Willertshagen im Jahr 2020 dafür verantwortlich, was in nächster Zeit mit einem Teilbereich des Listerbachs passieren soll. Denn der Platz für eine notwendige neue Garage ist nur direkt neben der bestehenden Fahrzeughalle vorhanden. Und das auch nur, wenn der Bachlauf entlang des Gebäudekomplexes verlagert wird.

Zunächst wurde das Wiesengrundstück erworben – und das auch, um den erforderlichen Förderantrag bei der Bezirksregierung einreichen zu können. Das wiederum bedeutet: Mit der Errichtung der Garage kann erst begonnen werden, wenn die Bachverlegung als Renaturierung durchgeführt worden ist. Im Rahmen dieser Renaturierung ist nunmehr nicht nur das Anlegen des neuen Bachlaufes direkt hinter dem Gerätehausareal vorgesehen. Dort will man gleichfalls die vorhandene Sohltreppe aus Beton zurückbauen. Aufgrund des großen Gefälles kann das Gewässer danach nicht im vorhandenen Bett bleiben, sondern muss eine Fließwegeverlängerung erhalten.

Förderantrag eingereicht

Ein weiterer Betonrohrdurchlass, der nicht ausreichend dimensioniert ist, soll durch ein sogenanntes Hamco-Profil mit natürlichem Gewässerbett in der Zufahrt zum Dorf ersetzt werden. Der entsprechende Förderantrag für die Maßnahme wurde im Dezember 2020 bei der Bezirksregierung eingereicht.

Eine Förderquote – wie bisher von mindestens 60 Prozent – würde bei einem Kostenaufwand von rund 80 000 Euro für eine Entlastung des Etats in Höhe von 32 000 Euro sorgen. Für die neue Garage sind im Anschluss dann 42 000 Euro eingeplant. Hierbei haben die erschwerten Gründungsbedingungen zu einer Steigerung des ursprünglich vorgesehenen Ansatzes geführt – um immerhin 17 000 Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare